Angriffe auf Unternehmens-IT
Cyber-Resilienz-Strategie – der Schlüssel zur nachhaltigen Sicherheit

Ein Gastbeitrag von Bert Skorupski* 6 min Lesedauer

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Die Wahrscheinlichkeit, sicherheitsrelevanter Vorkommnissen in Unternehmen, hat sich in den letzten Jahren vervielfacht. Verschiedene Untersuchungen, Statistiken und Studien zeigen, dass dringender Handlungsbedarf besteht, um Angriffe auf Firmen zuverlässig zu verhindern.

Kommt es zu erfolgreichen Cyberangriffen, besteht schnell die Gefahr, dass in produzierenden Unternehmen die Fertigung in Mitleidenschaft gezogen wird.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Kommt es zu erfolgreichen Cyberangriffen, besteht schnell die Gefahr, dass in produzierenden Unternehmen die Fertigung in Mitleidenschaft gezogen wird.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Cyberattacken haben in Deutschland schon im Jahr 2022 deutlich zugelegt. 2023 scheint ihre Zahl weiter zu explodieren. Vor allem KI-Technologien sorgen in diesem Umfeld für immer raffiniertere und damit effektivere Angriffsformen. Der BIS-Lagebericht 2022 legt dazu dar: „Die Gefährdungslage im Cyber-Raum ist so hoch wie nie“. Ein klares Signal an die Verantwortlichen: Es ist dringend notwendig zu handeln, um die eigene Resilienz zu maximieren.

Nach einem Forschungspapier der Cyber Rescue Alliance aus dem Jahr 2022 sind weltweit nahezu alle Unternehmen Ziel von Phishing-Angriffen geworden. Bei zwölf Prozent der erfolgreichen Attacken konnten die Angreifer über ein Jahr lang vollständigen Zugriff auf die Daten des jeweiligen Unternehmens erlangen, bevor Ransomware die Daten verschlüsselt hat. Insgesamt wurden drei Viertel aller Unternehmen mit Ransomware angegriffen. Das ist eine Steigerung von fast zwei Dritteln seit 2021. Damals lag die weltweite Anzahl der Ransomware-Angriffe auf Unternehmen bei etwa 20 pro Sekunde. Allein in Deutschland gab es in dem Jahr über 34 Millionen Ransomware-Angriffe.