3D-Druck-Anwendung Superleichtes Fahrrad mit additiv gefertigten Komponenten

Quelle: Pressemitteilung Core-Technologie 1 min Lesedauer

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Der Software-Hersteller Core-Technologie hat ein besonders leichtes und günstig zu produzierendes Bike vorgestellt, bei dem der Rahmen aus Carbon-Rohren und 3D-gedruckten Aluminium-Verbindungsknoten besteht.

Die CT-Software-Entwickler haben für das Singlespeed-Bike selbst konstruierte, 3D-gedruckte Verbindungsteile aus Aluminium (AlMgSi10) sowie maschinell gefertigte Carbon-Rohre des Unternehmens Carbonforce kombiniert.(Bild:  Core-Technologie)
Die CT-Software-Entwickler haben für das Singlespeed-Bike selbst konstruierte, 3D-gedruckte Verbindungsteile aus Aluminium (AlMgSi10) sowie maschinell gefertigte Carbon-Rohre des Unternehmens Carbonforce kombiniert.
(Bild: Core-Technologie)

Das Team von Core-Technologie (CT) hat ein leichtes Bike aus 3D-Druck-Aluminiumbauteilen sowie Carbon-Standardrohren realisiert. Die voll einsatzfähige Singlespeed-Version des Fahrrads wiegt fahrfertig lediglich 7,1 Kilogramm. Durch die einfachen Arbeitsschritte ist im Gegensatz zur herkömmlichen Produktion von Carbon-Rahmen eine schnelle, unkomplizierte und automatisierte Fertigung möglich, heißt es.

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Optimale Rahmengeometrie und einfache Konstruktion

Die CT-Software-Entwickler haben selbst konstruierte, 3D-gedruckte Verbindungsteile aus Aluminium (AlMgSi10) sowie maschinell gefertigte Carbon-Rohre des Unternehmens Carbonforce kombiniert. Die Rohre wurden mithilfe von hochfestem Zwei-Komponenten-Kleber aus der Flugzeugindustrie verbunden.

Neben dem lässigen Design und der Fahrfreude zauberte das superleichte Bike den Testern schon beim Anheben ein ungläubiges Lächeln aufs Gesicht.

CT-Geschäftsführer Armin Brüning

Das Projekt wurde in einer Rekordzeit von nur zwei Monaten von der Idee bis zum fahrfertigen Prototyp realisiert. Das Design hat das CT-Team basierend auf einer existierenden 56-Zentimeter-Rahmengeometrie optimiert und in zahlreichen 3D-Renderings perfektioniert. Durch eine clevere Gestaltung der Rahmenteile kann die Singlespeed-Version auch mit einer Schaltung aufgerüstet werden.

Konstruktive Freiheit ausgenutzt

Durch die Freiheitsgrade, die CAD in Verbindung mit dem 3D-SLS-Druckverfahren ermöglicht, wurde eine besonders leichte und simple Konstruktion erreicht, die durch ihre Fahreigenschaften einen Gegentrend zu technisch komplexen und schweren E-Bikes darstellt. Im Einsatz war die 4D_Additive Software von CT, um Wandstärken zu optimieren, die Oberflächentexturen zu erzeugen und die reibungslose Fertigung der 3D-Druckteile auf der SLM-Maschine des Dienstleistungspartners FKM zu realisieren. Bei zahlreichen Testfahrten habe das 3D-gedruckte Bike bereits bewiesen, dass es höchst robust und belastbar ist und auf unterschiedlich beschaffenen Wegen leicht bewegt werden kann.

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