Expertenbeitrag

 Rainer Beudert

Rainer Beudert

Schneider Electric

Machine Advisor
Cloud-basiertes IIoT neu gedacht: Remote-Tracking, -Überwachung & -Reparatur von Maschinen

Von Rainer Beudert 5 min Lesedauer

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In der Industrie 4.0 werden vernetzte Maschinen und Anlagen zu Datenquellen. Mit dem Echtzeitzugriff auf Maschinen- und Produktionsdaten eröffnen sich Maschinenbauunternehmen (OEMs) neue Möglichkeiten.

Neue Möglichkeiten der Anlagenüberwachung für Maschinenbauunternehmen (Bild:  Schneider Electric)
Neue Möglichkeiten der Anlagenüberwachung für Maschinenbauunternehmen
(Bild: Schneider Electric)

In Verbindung mit der Cloud entstehen datengetriebene Geschäftsmodelle, von denen Anbieter und Kunden gleichermaßen profitieren und so Produktivität und Effizienz steigern können.

Das Industrielle Internet der Dinge boomt. Gemäß einer Studie von eco und ADL werden sich die Umsätze bis 2022 auf 16,8 Milliarden Euro mehr als verdoppeln. Neben der Automobilindustrie gehört der Maschinenbau dabei zu den größten Wachstumstreibern. Eine gute IIoT-Strategie geht nicht nur mit mehr Transparenz, Effizienz und Flexibilität in der eigenen Produktion einher. Schlummerndes Geschäftspotenzial liegt vor allem im Service. Industrie 4.0 schafft neue Kundenbedürfnisse, auf die Maschinenbauer reagieren müssen. Dabei gilt es, die optimale Kundenzufriedenheit während der gesamten Produktnutzungsdauer sicherzustellen. Auf Basis von IIoT-Echtzeitdaten können OEMs den Lebenszyklus einer Maschine permanent überwachen und sofort passende Maßnahmen einleiten. Gleichzeitig bieten sich neue Möglichkeiten im Bereich der vorausschauenden Wartung (Predictive Maintenance), mit der sich teure Ausfallzeiten vermeiden lassen. Das unterstreicht den Trend: Das altbewährte „Deliver & Forget“-Modell hat ausgedient. Auf dem Weg vom Produkt- zum Lösungsanbieter machen sich OEMs mit „As-a-Service“-Geschäftsmodellen fit für die Zukunft.