Fraunhofer
Car2Car-Kommunikation: Revolution im Straßenverkehr?

Von Anna-Lena Gutberlet 5 min Lesedauer

Autos sollen künftig miteinander kommunizieren und ihr Verhalten selbstständig aufeinander abstimmen. Noch steckt diese Car2Car-Kommunikation in den Kinderschuhen, weil dafür viele verschiedene Technologien perfekt ineinandergreifen müssen. Mit einer großen Simulations- und Testsoftware, einem Framework, entwerfen Fraunhofer-Forscherinnen und -Forscher jetzt Konzepte für eine zuverlässige Kommunikation zwischen den Autos und ein sicheres Miteinander auf den Straßen.

(Bild:  Pixabay)
(Bild: Pixabay)

Die Autos der Zukunft werden sich miteinander unterhalten – so viel ist sicher. Sie warnen sich gegenseitig vor einem Unfall, der sich versteckt hinter einer Kurve ereignet hat, oder sie stimmen sich beim Einfädeln an der Autobahnauffahrt ab, damit die Wagen problemlos einscheren können. Das Zwiegespräch zwischen Autos bezeichnen Experten als Car2Car-Kommunikation – Kommunikation von Auto zu Auto. Diese Idee ist schon einige Jahre alt. Doch obwohl viele Forscher daran arbeiten, gibt es eine solche automatische Absprache zwischen Fahrzeugen bis heute nicht.

Das liegt nicht zuletzt daran, dass viele verschiedene Technologien perfekt ineinander greifen müssen, damit sich die Autos verlässlich abstimmen können. Geht zum Beispiel ein Fahrzeugcomputer beim Einfädeln an der Autobahn davon aus, dass die anderen Wagen automatisch Platz machen, wäre es fatal, wenn diese wider Erwarten stur weiterfahren.

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