Perspektiven
Business-Modelle im Raum der digitalen Möglichkeiten

Von Georgina Bott 5 min Lesedauer

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Für gewachsene Unternehmen ist die Digitalisierung oft wenig greifbar: Welche Technologien machen Sinn und welches Geschäftsmodell lohnt sich? Es ist an der Zeit, den „Raum der digitalen Möglichkeiten“ auszuloten.

Wo sich Optimierungen vormals meist auf Produktverbesserungen, Absatzförderung und Kostenreduktion beschränkten, weitet sich der digitale Raum und führt auf bisher unbekanntes Terrain.(Bild:  gemeinfrei / Unsplash)
Wo sich Optimierungen vormals meist auf Produktverbesserungen, Absatzförderung und Kostenreduktion beschränkten, weitet sich der digitale Raum und führt auf bisher unbekanntes Terrain.
(Bild: gemeinfrei / Unsplash)

Laut einer Studie des Digitalverbands Bitkom stellen deutlich mehr Unternehmen einen steigenden Wettbewerbsdruck infolge von Digitalisierung fest. Konkurrenz hat das Geschäft schon immer belebt. Das zeigt sich auch im Zeitalter der vierten industriellen Revolution. Denn als Reaktion auf die Konkurrenz verändern zahlreiche Unternehmen ihr Angebot. So haben der Studie zufolge rund drei Viertel der 606 befragten Firmen bestehende Produkte und Dienstleistungen angepasst und mehr als die Hälfte bieten gänzlich neue Varianten an.

Die Reaktionen belegen, mit welcher Macht die Digitalisierung auf die Wirtschaft einwirkt. Allerdings offenbart die Studie auch, dass deren Potenzial nicht annähernd ausgeschöpft wird, obwohl das Tor zum digitalen Raum weit und barrierefrei offen steht. Denn zahlreiche Unternehmen wagen sich noch nicht an innovative Technologien wie Big Data, Internet of Things, 3D-Druck oder Virtual- beziehungsweise Augmented Reality heran. Laut Studie nutzen lediglich 59 Prozent der Unternehmen Big Data, planen den Einsatz oder diskutieren darüber. Noch geringer falle das Interesse bei Internet of Things (44 Prozent) und 3D-Druck (43 Prozent) sowie Virtual- und Augmented Reality (32 Prozent) aus.