Rechenzentren Bremst Nachhaltigkeit die Digitalisierung in Deutschland? Neues Gesetz sorgt für Aufregung
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Die Ampel-Koalition hat sich das Ziel gesetzt, dass neue Rechenzentren ab 2027 klimaneutral betrieben werden sollen. Für die Betreiber werden die neuen Vorgaben zur Herausforderung.
Der Gesetzentwurf der Bundesregierung für ein neues Energieeffizienzgesetz hat viel Gegenwind bekommen. Verbände wie Eco und Bitkom kritisieren den Entwurf sogar als gefährlich für den Standort Deutschland oder schlicht nicht umsetzbar. Doch es gibt auch Befürworter der Pläne des Wirtschaftsministeriums. Um was geht es?
Das Bundeskabinett hat den von Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) vorgelegten Entwurf des Energieeffizienzgesetzes bereits am Mittwoch, 19. April, beschlossen. Konkret soll das Gesetz Ziele für die Senkung des Energieverbrauchs festlegen, die unter anderem auch Rechenzentren betreffen. Neue Rechenzentren werden darin zur Einhaltung von Energieeffizienzstandards, einer minimalen Temperatur für die Luftkühlung sowie zur Abwärmenutzung verpflichtet. Bestandsanlagen sollen auf die Effizienz des Stromeinsatzes achten. Insgesamt werden Betreiber von Rechenzentren dazu aufgefordert, künftig verstärkt Strom aus erneuerbaren Energien zu nutzen. So sollen alle deutschen Rechenzentren ab 2024 zu 50 Prozent und ab 2027 zu 100 Prozent mit Ökostrom betrieben werden. Unternehmen werden zudem dazu verpflichtet, Abwärme aus Produktionsprozessen zu vermeiden oder, soweit eine Vermeidung nicht möglich ist, zu verwenden.
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