Expertenbeitrag

 Dirk Pohla

Dirk Pohla

Regional Vice President , Appian Software Germany GmbH

Digitale Transformation
BPM-Software und die Wertschöpfung von Pharma-Unternehmen – Teil 1

Von Dirk Pohla 7 min Lesedauer

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Kundenfokus, Daten, Prozesse, Agilität: Die digitale Transformation verändert Märkte rasant – das gilt auch für die Pharmabranche. Experten fordern daher Plattformen für das Business Process Management mit Low Code-Entwicklungsansatz. Aber gelangt man mit Big Data und Co. auch zu neuen Medikamenten?

BPM-Plattformen sollen auch bei der Erforschung und Entwicklung neuer Arzneien unterstützen.(Bild:  gemeinfrei / Unsplash)
BPM-Plattformen sollen auch bei der Erforschung und Entwicklung neuer Arzneien unterstützen.
(Bild: gemeinfrei / Unsplash)

Bristol-Myers Squibb übernimmt Celgene für 74 Milliarden Dollar, Johnson & Johnson verleibt sich das Schweizer Pharma-Unternehmen Actelion ein und der japanische Medikamentenhersteller Takeda bietet für den irischen Wettbewerber Shire. Was kommt wohl als Nächstes, fragen sich viele Branchenkenner. Klar ist: Die Pharmabranche befindet sich im Umbruch, die Herausforderungen sind vielfältig.

Patente laufen aus, was Kostendruck nach sich zieht. Den sinkenden Einnahmen müssen die Unternehmen entgegenwirken und neue Umsatzquellen erschließen. Zugleich aber wird die Entwicklung von Medikamenten immer aufwändiger und damit teurer. Außerdem herrscht Preisdruck auf vielen Märkten, denn mit der demographischen Entwicklung explodieren die Gesundheitskosten. Hinzu kommen immer umfangreichere regulatorische Anforderungen, was sowohl Kosten als auch die Komplexität der geschäftlichen Operationen stark erhöht.