Digitalisierung Bordnetzproduktion: Standards als Grundvoraussetzung für die Automatisierung
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Die manuellen Prozesse von Bordnetzherstellern verhindern die dringend erforderliche Digitalisierung der Branche. Um diese schlechte Ausgangslage zu überwinden, werden Standards benötigt. Damit die Umsetzung gelingt, sind auch die Maschinenhersteller in der Pflicht.
Bordnetzhersteller hinken bei der Digitalisierung vielen anderen produzierenden Branchen weit hinterher. Das muss sich dringend ändern, denn sonst werden sie nicht in der Lage sein, kostenoptimiert zu produzieren und gleichzeitig die steigenden Anforderungen der OEM an die Qualität und Rückverfolgbarkeit ihrer Produkte zu erfüllen. Dadurch würden sie ihre Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit aufs Spiel setzen.
Keine zuverlässige Datenerhebung möglich
Bislang stehen der Digitalisierung die typischen Prozesse der Bordnetzbranche im Weg. Sie stellen ihre Produkte üblicherweise in drei Schritten her: Zuschneiden, Vormontage und Endmontage. Im ersten Schritt werden Kabel automatisiert von Maschinen zugeschnitten, die gleichzeitig die Ummantelung entfernen und Stecker anbringen. Im zweiten Schritt werden die daraus resultierenden Stücke dann in Bündeln an halb-manuellen Arbeitsplätzen vormontiert. Im dritten Schritt werden die Bordnetze schließlich auf Legebrettern von Hand zusammengesetzt.
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