Digitale Identität
Blockchain vs. Public Key Infrastructure im IIoT-Umfeld

Von Jürgen Schreier 4 min Lesedauer

Der Blockchain-Technologie wird das Potenzial zugemessen, die digitale Identifizierung auch im IIoT-Umfeld nachhaltig zu verändern. So könnten Blockchains in Zukunft die bewährten Public Key Infrastructures ablösen. Der Artikel setzt sich kritisch mit dieser These auseinander.

Generell empfiehlt es sich, vor dem Aufbau einer IoT-Umgebung ein Konzept zu erarbeiten, das offene Fragen für den Blockchain-Einsatz beantwortet.(Bild:  gemeinfrei /  Pixabay)
Generell empfiehlt es sich, vor dem Aufbau einer IoT-Umgebung ein Konzept zu erarbeiten, das offene Fragen für den Blockchain-Einsatz beantwortet.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Das Bundeskabinett hat im September 2020 seine Blockchain-Strategie verabschiedet. Darauf reagierte der Digitalverband Bitkom Ende November mit einer Stellungnahme, in der Bitkom-Präsident Achim Berg feststellt: „Digitale Identitäten auf Blockchain-Basis können insbesondere für das Internet of Things neue Geschäftsmodelle ermöglichen. Zusammen mit den angekündigten Blockchain-Leuchtturmprojekten in der öffentlichen Verwaltung können sie der Technologie nachfrageseitig den notwendigen Schub geben“.

Welche digitalen Identitäten sollen festgestellt werden?

Schon länger betonen viele IT-Experten das riesige Potenzial von Blockchains, Industrie und Wirtschaft zu verändern. Als Schlagworte fallen unter anderem die Sicherung von IoT-(Internet of Things)-Knoten, Edge-Geräte mit Authentifizierung, verbesserte Vertraulichkeit und Datenintegrität, die Unterbrechung bestehender Public Key Infrastructure (PKI) oder die Reduzierung von DDoS-Angriffen.