Scripting
Bitcoin oder Petro: Ahnungslose Surfer schürfen Crypto-Geld

Von Jürgen Schreier 3 min Lesedauer

Immer mehr Internetnutzer erzeugen beim Besuch einer Website für Dritte Crypto-Währungen wie Bitcoin oder Petro - und oft wissen sie das gar nicht. Antiviren-Lösungen und Scriptblocker stoppen dieses unerwünschte Crypto-Mining.

Basis für Cryptowährungen wie Bitcoin sind anspruchsvolle mathematische Verschlüsselungen. Um diese zu erzeugen, ist extrem viel Rechenkraft notwendig. (Bild:   / CC0)
Basis für Cryptowährungen wie Bitcoin sind anspruchsvolle mathematische Verschlüsselungen. Um diese zu erzeugen, ist extrem viel Rechenkraft notwendig.
(Bild: / CC0)

Crypto-Währungen auf Blockchain-Basis wie Bitcoin oder Petro beruhen auf komplexen mathematischen Algorithmen. Zur "Geldschöpfung" ist viel Rechenpower vonnöten. Diese kann beispielsweise in Server-Farmen produziert werden. da deren Betrieb jedoch teuer ist, lagen Webseitenbetreiber das Schürfen von Crypto-Währungen unbemerkt an Internet-Surfer aus.

Alles was es dazu bedarf, ist das Platzieren entsprechender Scripte auf einem Webserver. Daraus sind inzwischen erste Geschäftsmodelle entstanden. „Das bekannteste Beispiel ist derzeit Coinhive, ein Javascript, welches Webseitenbetreiber in ihrem Webangebot einbauen können“, sagt Patrick Koetter, Leiter der Kompetenzgruppe Anti-Abuse beim eco – Verband der Internetwirtschaft und CEO der sys4 AG. „Über die im Browser ausgeführten Rechenoperationen wird dabei die Crypto-Währung Monero erzeugt und ein so erzielter Gewinn an den Webseiten-Betreiber ausgezahlt.“

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung