IoT-Basics
Big Data in der industriellen Anwendung

Von Jürgen Schreier 7 min Lesedauer

Big Data sorgt im Unternehmen für eine Fülle nützlicher Erkenntnisse und Insights, auf deren Grundlage sich Prozesse und Produkte optimieren, aber auch ganz neue Business Cases generieren lassen. Der Artikel stellt einige davon vor.

Viele Unternehmen erfassen an zentraler Stelle laufend Daten ihrer sich weltweit im Einsatz befindenden Maschinen. Ziel ist meist die Verbesserung im Service und Qualitätsmanagement. (Bild:   / CC0)
Viele Unternehmen erfassen an zentraler Stelle laufend Daten ihrer sich weltweit im Einsatz befindenden Maschinen. Ziel ist meist die Verbesserung im Service und Qualitätsmanagement.
(Bild: / CC0)

Viele bestehende Produktionsprozesse sind sehr komplex und werden durch eine Vielzahl verschiedenster Einflussfaktoren mehr oder minder stark beeinflusst. Und nur selten gibt es ein physikalisches Modell, das diese Abhängigkeiten vollständig erklärt und damit die alternative Basis für eine entsprechende Optimierung sein kann.

Big Data bietet statistische Verfahren, mit denen die Stärke der Abhängigkeiten (Korrelationen) von Eingangs- und Ausgangsgrößen bestimmt werden kann. Damit können diejenigen Faktoren identifiziert werden, die den größten Einfluss auf die Produktionsmenge oder -qualität haben. Somit ergibt sich durch den Einsatz von Big Data die Chance, dass die betroffenen Prozesse durch gezielte Manipulation der wichtigsten Einflussfaktoren mit relativ geringem Aufwand stark verbessert werden können. Gleichzeitig werden die untersuchten technischen Prozesse insgesamt transparenter, weil die verschiedenen Einflussfaktoren besser verstanden werden.