Datenkompetenz in der Supply Chain
Big Data für die Lieferkette: Effektivere Logistikprozesse durch intelligente Datennutzung

Ein Gastbeitrag von Matthias Herkommer* 4 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Die Herstellungsprozesse der Industrie 4.0 sind auf eine große Menge an Informationen angewiesen – Stichwort Big Data. Hierfür bedarf es einerseits technologischer Innovationen. Doch auch der Mensch muss mit der Fülle an gesammelten Daten umgehen können.

Für eine effiziente Supply Chain müssen viele Prozesse passgenau ineinandergreifen.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Für eine effiziente Supply Chain müssen viele Prozesse passgenau ineinandergreifen.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Für den aktuellen Upskilling Evolution Report hat Qlik zusammen mit The Future Labs mehr als 1.200 Führungskräfte und fast 6.200 Mitarbeiter befragt. Die Ergebnisse zeigen, wie die zunehmende Datennutzung den Arbeitsalltag verändert und zu einer höheren Erwartungshaltung an deren Potenzial führt. Laut Studie fühlen sich jedoch 42 Prozent der Befragten dieses Industriesektors weder datenkompetent noch auf eine datenintensive Tätigkeit vorbereitet. Und fast ebenso viele (44 Prozent) befürchten sogar, dass ihr Arbeitsplatz durch die fortschreitende Automation wegfallen könnte.

Diese Sorge ist allerdings unbegründet: Die Fabrik von morgen benötigt nicht nur maschinelle Intelligenz, sondern auch menschliche Kreativität und kritisches Denken. Obwohl eine Smart Factory viele Prozesse selbstständig durchführt, ist der Mensch nicht aus diesem Gefüge wegzudenken. Allerdings müssen die Mitarbeiter lernen, mit den riesigen Menge an Daten intelligent umzugehen – und zwar entlang der gesamten Lieferkette.