Industrie 4.0
Big Data – der neue Rohstoff der Wirtschaft

Von Jürgen Schreier 14 min Lesedauer

Maschinen und Fertigung steuern und überwachen sich selbst. Der Mensch wird zum Dirigenten dieses grossen Industrie-4.0-Konzerts. Die Partitur: gigantische Datenmengen aus Sensoren, Aktoren, Steuerungen und MDE-Systemen – Big Data. Doch die «grossen Daten» gewinnen erst an Wert, wenn aus ihnen Wissen wird, Basis für vorausschauende Informationsmodelle.

(Bild:  Bosch)
(Bild: Bosch)

La vache qui rit – die Kuh, die lacht: So labelt der französische Käseproduzent Bel (bekannt für den beliebten Klassiker Bonbel) seine Milchprodukte. Heute ist die Kuh schon ein ganzes Stück weiter. Den sie lacht nicht nur (wenn sie denn im Zeitalter der Massentierhaltung überhaupt noch etwas zu lachen hat), sondern sendet als Akteurin auf dem «Bauernhof 4.0» auch schon mal eine SMS. Sensoren, GPS oder Big-Data-Analysen werden die Landwirtschaft von morgen effizienter machen und tiefgreifend verändern.

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Und so wird die Frau, die der Bauer in der gleichnamigen Fernsehserie sucht (und selten findet), schon bald keine mehr sein, die dem üblichen «Landfrauenklischee» entspricht. Statt zu melken, den Stall auszumisten oder den Hühnern die Eier trickreich «abzuluchsen», hat die digitale Bäuerin über ihr Tablet oder Smartphone stets im Blick, was im Stall oder auf der Weide so geschieht: Sensoren an verschiedenen Stellen des Hofes senden einen Alarm auf das Mobilgerät, wenn Tore, Türen oder Gatter unbefugt geöffnet werden, Brandmelder warnen rechtzeitig bei Rauchbildung.

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