Use-Case: Analytics Better Data statt Big Data
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Daten seien das neue Öl, sagen viele, und je mehr man davon habe, umso besser. Das kann man auch anders sehen. Wichtiger als die Menge an „Öl“ ist, dass man im Maschinenraum aufräumt – sprich: seine Prozesse und Daten im Griff hat –, dann läuft alles wie geschmiert.
Wenn wir etwas auf Facebook posten, in einem Onlineshop Schuhe bestellen oder Alexa nach dem Wetterbericht fragen: Jedes Mal senden wir eine Menge an Informationen über uns an die Betreiber dieser Webseiten und viele andere Unternehmen, die mit ihnen verbunden sind. Wir wissen das, schließlich haben wir jedem unsere Einwilligung gegeben, indem wir ein Häkchen gesetzt haben; unter AGBs, die wir nicht durchgelesen haben. Kommt es zu einem Datenmissbrauch wie bei Facebook, empören wir uns kurz – und ändern oftmals nichts.
Sammeln ohne Sinn und Verstand?
Auch in der Industrie scheint die Datensammelwut ausgebrochen zu sein. Daten über Kunden, Lieferanten, Wettbewerber, Produkte und Produktionsprozesse sollen helfen, Angebote passgenau auf die Kunden zuzuschneiden. Doch Datensammeln ist ein schmaler Grat. Einerseits möchte man möglichst viel über seine Kunden erfahren, um sie besser und möglichst maßgeschneidert bedienen zu können. Sammelt man zu viel, kann man den Kunden aber auch auf die Nerven gehen, Vertrauen verspielen oder eine Datenhalde schaffen, der dem berüchtigten Heuhaufen gleicht, indem man die Nadel nicht mehr findet. In der digitalen Welt geht es um signifikante Korrelationen, also Beziehungen zwischen Datenpunkten.
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