Herausforderung Standardisierung Bessere Interoperabilität und mehr Sicherheit durch OPC UA TSN?
Im Industrieumfeld - dem erweiterten IIoT - stehen Unternehmen insbesondere vor der notwendigen, sicheren Verknüpfung von vorhandenen Maschinen. Doch damit die Systeme unterschiedlicher Hersteller reibungslos miteinander kommunizieren können, bedarf es einheitlicher, nachhaltiger Standards. Hersteller haben dies erkannt und setzen sich für die Entwicklung und Ausweitung dieser Standards ein - ein Thema, das auf der bevorstehenden HMI viele beschäftigen wird.
Dass dies dank fortschreitender Nutzung von IoT im Unternehmen eilt, machen aktuelle Zahlen deutlich. So gehen 72 Prozent der deutschen IT-Entscheider davon aus, dass IoT-Technologie innerhalb der nächsten drei Jahre für ihr Unternehmen wichtig oder sehr wichtig sein wird. Das ergab die von IDG Business Media veröffentlichte Studie „Internet of Things in Deutschland 2016“. Doch wie bei vielen neuen Technologien gehen die meisten Unternehmen relativ experimentierfreudig und fragmentiert und ohne Berücksichtigung der umfassenden Business-Strategie vor. Sie führen Teillösungen ein und suchen aus verschiedenen Fachbereichen heraus nach Providern zur Digitalisierung einzelner Wertschöpfungsschritte, gemäß dem „Industrie 4.0/IoT Vendor Benchmark 2017“ der Experton Group. Demnach haben sie dabei die Wahl aus weltweit rund 100 IoT-Plattformen.
Fehlende Interoperabilität
Die Bereitschaft für den Einsatz von IoT-Lösungen ist im Produktionsumfeld auch vorhanden. So ermittelte der VDMA Report 2016, dass Maschinenbauer bei ihren aktuellen Investitionsplänen bis 2018 vor allem auf Redaktions- und Content-Management-Systeme, etwa für technische Produktdokumentationen, sowie Lösungen für die Maschinendatenerfassung (MDE) setzen - sogar mehr als 80 Prozent messen dem Thema Cloud beispielsweise eine Bedeutung für ihr Unternehmen bei, die Hälfte eine mittlere bis sehr hohe. Dennoch hakt es bei der Umsetzung, unter anderem aufgrund der fehlenden Kommunikation zwischen den Maschinen.
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