Kryptoketten
Bedroht das Quanten-Computing die Blockchains?

Von Ulrike Ostler 5 min Lesedauer

Blockchain-Verfahren finden in immer mehr Bereichen Anwendung – auch in der Industrie. Das Aufkommen des Quantencomputing macht aber überraschende kryptografische Verwundbarkeiten von Blockchains bemerkbar. Ist es schon wieder vorbei, bevor Blockchains richtig abheben?

Verwundbar: Unternehmen liebäugeln mit der Blockhain-Technik; die meisten haben jedoch das wachsende Risiko von Manipulationen durch Quantensysteme noch kaum auf dem Radar. (Bild:  gemeinfrei: Pixabay)
Verwundbar: Unternehmen liebäugeln mit der Blockhain-Technik; die meisten haben jedoch das wachsende Risiko von Manipulationen durch Quantensysteme noch kaum auf dem Radar.
(Bild: gemeinfrei: Pixabay)

Das eine oder andere Unternehmen liebäugelt neuerdings mit der Blockhain-Technik als einem potenziell kosteneffizienten, Audit-freundlichen, automatisierbaren Unterbau für (vermeintlich) fälschungsresistente Ereignisprotokolle. Klassisches Wunschdenken. Der kryptografische Unterbau dieser Technologie ist nicht immun gegen quantenkryptografische Brute-Force-Attacken. Ganz im Gegenteil.

Das Fazit der Autoren

Quantencomputer können klassische Kryptografie aushebeln. Die Aufbewahrung vertraulicher, sicherheitskritischer oder sonst wie sensibler Daten direkt in der Blockkette ist daher mit ernsthaften Risiken behaftet.