Interview mit Rupert Schäfer, The Nunatak Group Bedeutende Fehler von Unternehmen im Innovationsmanagement
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Das Buzzword „Innovation“ ist in aller Munde, doch viele Unternehmen tappen wiederholt in die gleichen Fallen, wenn es darum geht, diese voranzutreiben. Als Geschäftsführer eines Münchner Digitalstrategie-Beraters fällt Rupert Schäfer auf, dass gute Ergebnisse oft ausbleiben.
Herr Schäfer, Deutschland wird in einer Umfrage des World Economic Forum unter 12.200 Managern weltweit als Land mit der höchsten Innovationsfähigkeit gesehen, ist allerdings bei der Anmeldung von Patenten in Europa hinter den USA, Japan und China platziert. Bei der Zahl der Patentanmeldungen liegt Deutschland weltweit auf Platz 4. Aus welchen Bereichen kommen diese Innovationen?
Im globalen Vergleich steht Deutschland in Punkto Innovationsfähigkeit wirklich gut da, vor allem bei der fortlaufenden Weiterentwicklung von Innovationen in traditionellen Bereichen wie der Autoindustrie und dem Maschinenbau. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass dem Jahresbericht des Europäischen Patentamtes zufolge die meisten deutschen Patentanmeldungen im Fahrzeugsektor und in angrenzenden Bereichen wie Sensoren und Messgeräte zu finden sind. Im Bereich Elektrofahrzeuge gab es sogar 71 % mehr Patentanmeldungen als im Vorjahr. Aber auch die Computertechnik, vor allem die Digitale Datenübertragung, verzeichnet einen Aufwärtstrend. Sicherlich können wir mit Zalando, Auto1 oder Flixbus - um mal einige zu nennen - auf sehr erfolgreiche deutsche Startups verweisen. Nachholbedarf besteht allerdings in Bezug auf wirklich disruptive Innovationen, insbesondere bei den Themen künstliche Intelligenz und Digitalisierung außerhalb der industriellen Fertigung.
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