Sintratec: Generativ fertigen Bauteile für Rennwagen per 3D-Druck
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Studierende der ZHAW (Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften) in Winterthur bauen im Rahmen des Wettbewerbs Formula Student einen Elektrorennwagen. Dazu fertigen sie mit 3D-Druck Bauteile aus Kunststoffen auf einer Anlage von Sintratec.
Die Rennen um die Formula Student sind die grössten internationalen Konstruktionswettbewerbe, bei denen Studierende aus aller Welt mit selbst entwickelten Rennwagen in diversen Kategorien gegeneinander antreten. Die Herausforderung liegt darin, sich in dynamischen und statischen Disziplinen wie Engineering, Performance, Finanzen oder Ästhetik gegen andere Hochschulteams durchzusetzen. «Der Wettbewerb ist für mich einzigartig, da man theoretisches Wissen aus dem Studium direkt anwenden und so praktische Erfahrungen an echten technischen Herausforderungen sammeln kann», berichtet Moreno Apicella. Er ist Teamleiter des Teams Zurich UAS Racing. Auch die enge Zusammenarbeit mit Fachleuten aus der Industrie bietet für das Team einen wichtigen Austausch und Einblicke in eine mögliche berufliche Zukunft.
Vielfältige Fertigungstechnologien
In der Werkstatt der Fachhochschule stehen die Rennwagen der letzten beiden Jahre und die diesjährige Variante, die noch aus einem Gitterrohrrahmen mit Radträgern besteht. Bis zum Rollout im Mai haben die Studierenden noch Zeit, das Auto fertigzustellen, bevor dann im Juli die Events beginnen. Auch wegen des engen Zeitplans und Budgets setzen Apicella und seine Kommilitonen bei der Realisierung ihres Fahrzeugs auf additive Fertigungstechnologien. «Der 3D-Druck ist für unser Team entscheidend, da er die schnelle Erstellung von Prototypen und die individuelle Anpassung komplexer Teile mit hoher Präzision ermöglicht», erklärt der Maschinenbaustudent Moreno Apicella. Gerade die Konstruktionsfreiheit sei für die Optimierung des Elektroautos unerlässlich.
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