OPV-Sensorik
IoT ohne Batterie: Organische Photovoltaik reduziert Kosten und verbessert Umweltverträglichkeit

Ein Gastbeitrag von Roelof Koopmans* 5 min Lesedauer

Die Batteriekosten drahtloser Sensoren können die Gesamtbetriebskosten von IoT-Installationen spürbar erhöhen. Ein batterieloses IoT, auf Basis organischer Photovoltaik-Module, bietet daher signifikante Vorteile für Unternehmen.

Dracula Technologies will im wörtlichen Sinne Licht ins Dunkel der nachhaltigen Energieversorgung von IoT-Sensoren bringen und herkömmliche Batterien obsolet machen.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Dracula Technologies will im wörtlichen Sinne Licht ins Dunkel der nachhaltigen Energieversorgung von IoT-Sensoren bringen und herkömmliche Batterien obsolet machen.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Energie sparen und die Umwelt schonen – das ist einer der zentralen Vorteile vernetzter Gebäude. Auch in der Logistik, der Produktion und im Einzelhandel sind Unternehmen zunehmend auf Daten angewiesen, die von Sensoren erfasst und kontinuierlich übertragen werden. Diese Sensoren werden meist mit hochwertigen Batterien betrieben. Das verursacht nicht nur hohe Kosten für die Anschaffung und, je nach Ort der Installation, auch die Wartung und den Austausch. Auch die Umweltbelastung ist eine Folge. Versagt außerdem eine Batterie, kommt es zu Datenlücken, die Prozesse stören und zusätzliche Kosten verursachen können.

Eine vielversprechende Alternative bietet die Organische Photovoltaik, kurz OPV. Diese Technologie ermöglicht es, Sensoren mithilfe von Energie aus sehr wenig Umgebungslicht im Innenbereich effizient und nachhaltig zu betreiben – unabhängig von herkömmlichen Batterien.