Barrierefreiheitsstärkungsgesetz
Barrierefreie Kommunikation im Fokus: Was 2025 auf die Industrie zukommt

Ein Gastbeitrag von Walburga Fröhlich* 5 min Lesedauer

Mitte 2025 tritt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz in Kraft. Unternehmen sind verpflichtet, ihre digitalen Inhalte barrierefrei zu kommunizieren. Was bedeutet das für die Industrie und inwiefern kann KI helfen, die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen?

Um Unternehmen im Sinne des Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes zu unterstützen, können geeignete KI-Tools Texte mittels automatisierter Analysen und Übersetzungen in leichte und einfache Sprache übersetzen und so die Verständlichkeit für alle Nutzergruppen erhöhen.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Um Unternehmen im Sinne des Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes zu unterstützen, können geeignete KI-Tools Texte mittels automatisierter Analysen und Übersetzungen in leichte und einfache Sprache übersetzen und so die Verständlichkeit für alle Nutzergruppen erhöhen.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Ab dem 28. Juni 2025 greift das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) in Deutschland. Es betrifft Hersteller, Importeure und Händler von Produkten für digitale Kommunikation. Es tangiert aber auch Unternehmen, die Dienstleistungen und Produkte online zum Verkauf anbieten. Sie alle müssen per Gesetz barrierefrei kommunizieren.

Ziel ist es, dass sie ihre Inhalte für alle zugänglich gestalten und sich jede und jeder über die Funktionsweise des online angebotenen Produkts barrierefrei informieren und diese verstehen kann. Insofern rücken mit dem BFSG digitale Angebote in den Fokus: Websites, Webshops, digitale Produktinformationen und Self-Service-Terminals müssen barrierefrei und verständlich sein.