Im Jahr 2025 wird es möglich sein, in 20 Stunden von London nach Sydney zu fliegen, die Fabriken 4.0 werden intelligent arbeiten und Autos autonom sein. Xavier Guérin, Vice President Western Europe bei Datastax, kommentiert, welche Rolle dem Daten-Management in diesem Gefüge zukommt.
Mit Datenqualität und -verfügbarkeit steht und fällt der Verkehr der Zukunft.
(Bild: pexels)
Die Fahrzeuge sind dann, 2025, nicht mehr nur miteinander verbunden, um Kollisionen zu vermeiden, sondern auch an intelligente städtische Infrastrukturen – die Smart City – angeschlossen. All diesen bahnbrechenden Entwicklungen liegen Daten zugrunde. Sie sind die Essenz autonomer Fahrzeuge und mit ihrer Qualität und Verfügbarkeit steht und fällt der Verkehr der Zukunft.
Laut Oliver Wyman werden bis 2025 rund 120 Millionen Fahrzeugsysteme auf künstlicher Intelligenz (KI) basieren. Das Strategieberatungsunternehmen prognostiziert weiterhin, dass bis 2035 etwa 15 Prozent der Neufahrzeuge voll automatisiert sein werden. KI und Internet of Things (IoT) werden dann Milliarden an Daten und somit Trilliarden an Informationen liefern.
Nicht ohne Grund hat die englische Zeitung „The Economist“ daher Daten bereits vor zwei Jahren zur wertvollsten Ressource der Welt erklärt. Im Straßenverkehr versprechen sie optimierte Sicherheit, geregelten Verkehr und ein verbessertes Fahrerlebnis.
Informationsflüsse zum oder vom Auto sind damit ein Synonym für Innovation. Derzeit sammelt und verarbeitet jedes vernetzte Auto – allerdings noch nicht autonom – bereits riesige Mengen an Daten in Echtzeit.
Intelligenz plus Daten
Doch das ist erst der Anfang: Denn was passiert, wenn Fahrzeuge zusätzlich mit mehreren IoT-Sensoren ausgestattet sind, die kontinuierlich Daten erfassen können? Bis 2020 werden laut Gartner 8,4 Milliarden vernetzte Objekte rund um die Welt am IoT partizipieren. Zu den „intelligenten“ Daten, die dabei entstehen, gehören beim Auto beispielsweise persönliche Informationen über den Fahrer, den Start- und Zielort, die zurückgelegte Strecke, die Reisezeiten, die Fahrgeschwindigkeit oder die Verkehrsdichte.
Autonomes Fahren ist ohne ausreichende Datenverfügbarkeit und -qualität nicht denkbar. Xavier Guérin, Vice President Western Europe bei Datastax, kommentiert.
(Bild: Datastax)
Und nicht nur das: Dazu zählen auch Audio- oder Videodaten, um in Echtzeit die unmittelbare Umgebung des Fahrzeugs zu analysieren und das Verhalten anderer Verkehrsmittel oder Fußgänger, die den Weg kreuzen könnten, vorherzusagen.
Alle diese Daten tragen ein Informationspotenzial in sich, das erhebliche wirtschaftliche Folgen haben kann. Laut einer McKinsey-Studie aus dem Jahr 2017 wird der Markt für Daten, die von vernetzten und autonomen Autos erhoben werden, im Jahr 2030 ein Volumen von 750 Milliarden Dollar erreichen.
Datenverarbeitung in Echtzeit
Doch unabhängig davon, wie viele Echtzeitdaten zur Verfügung stehen: Sie nützen nichts, wenn sie nicht möglichst schnell und effizient weiterverarbeitet und analysiert werden können. Und der Schlüssel dazu liegt im Daten-Management. Denn die eigentliche technologische Herausforderung liegt im Schnittpunkt der folgenden vier Parameter: Echtzeit, schnelle Datenbereitstellung, prädiktive Intelligenz und die Integration von Informationen aus dem Datenaustausch mit der externen Umgebung (sogenannte offene Daten).
Das Daten-Management steht hier vor einem technologischen Wandel: Ereignis- und Echtzeitverarbeitung, Speicherung sowie Orchestrierung müssen in einer Umgebung kombiniert werden. Und diese muss flexibel und robust genug sein, um große Datenmengen zu unterstützen.
Autonomie über die Cloud
Als Basis dafür dient optimalerweise die Cloud. Denn gefragt ist eine voll verfügbare IT-Infrastruktur, die dank Datenreplikation zwischen mehreren Rechenzentren dazu in der Lage ist, Millionen von Daten in Echtzeit mit einer Verarbeitungszeit von etwa einer Millisekunde zu verwalten. Gleichzeitig bietet nur die Cloud eine kontinuierliche Entwicklungsumgebung, die in der Lage ist, alle Daten zu sammeln, zu verarbeiten, zu bewerten, zu aggregieren und ihnen eine umfangreiche Funktion zuzuweisen, um sie intelligent zu machen. Selbst die berühmte Harvard Business Review empfiehlt daher die Einführung eines hybriden Cloud-Modells.
Eine Cloud-Umgebung allein reicht allerdings nicht aus, um nachhaltig von den Daten zu profitieren, die das autonome Fahrzeug produziert. Zusätzlich zur Umgebung braucht es Lösungen und Services im Daten-Management, die in der Lage sind, die Cloud kohärent zu halten, Datenverluste auszuschließen und verschiedene Dienste ohne Unterbrechung zu betreiben.
Das geht nur mit offenen Technologien, die sich solchen Lösungen und Services nicht verschließen und für sich zu nutzen wissen. Sonst zerschellt der Traum vom autonomen Fahren in naher wie ferner Zukunft an der mangelnden Datenverfügbarkeit und -verarbeitung.
Stand: 08.12.2025
Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir verantwortungsvoll mit Ihren personenbezogenen Daten umgehen. Sofern wir personenbezogene Daten von Ihnen erheben, verarbeiten wir diese unter Beachtung der geltenden Datenschutzvorschriften. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Einwilligung in die Verwendung von Daten zu Werbezwecken
Ich bin damit einverstanden, dass die Vogel Communications Group GmbH & Co. KG, Max-Planckstr. 7-9, 97082 Würzburg einschließlich aller mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen (im weiteren: Vogel Communications Group) meine E-Mail-Adresse für die Zusendung von redaktionellen Newslettern nutzt. Auflistungen der jeweils zugehörigen Unternehmen können hier abgerufen werden.
Der Newsletterinhalt erstreckt sich dabei auf Produkte und Dienstleistungen aller zuvor genannten Unternehmen, darunter beispielsweise Fachzeitschriften und Fachbücher, Veranstaltungen und Messen sowie veranstaltungsbezogene Produkte und Dienstleistungen, Print- und Digital-Mediaangebote und Services wie weitere (redaktionelle) Newsletter, Gewinnspiele, Lead-Kampagnen, Marktforschung im Online- und Offline-Bereich, fachspezifische Webportale und E-Learning-Angebote. Wenn auch meine persönliche Telefonnummer erhoben wurde, darf diese für die Unterbreitung von Angeboten der vorgenannten Produkte und Dienstleistungen der vorgenannten Unternehmen und Marktforschung genutzt werden.
Meine Einwilligung umfasst zudem die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse und Telefonnummer für den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern wie z.B. LinkedIN, Google und Meta. Hierfür darf die Vogel Communications Group die genannten Daten gehasht an Werbepartner übermitteln, die diese Daten dann nutzen, um feststellen zu können, ob ich ebenfalls Mitglied auf den besagten Werbepartnerportalen bin. Die Vogel Communications Group nutzt diese Funktion zu Zwecken des Retargeting (Upselling, Crossselling und Kundenbindung), der Generierung von sog. Lookalike Audiences zur Neukundengewinnung und als Ausschlussgrundlage für laufende Werbekampagnen. Weitere Informationen kann ich dem Abschnitt „Datenabgleich zu Marketingzwecken“ in der Datenschutzerklärung entnehmen.
Falls ich im Internet auf Portalen der Vogel Communications Group einschließlich deren mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen geschützte Inhalte abrufe, muss ich mich mit weiteren Daten für den Zugang zu diesen Inhalten registrieren. Im Gegenzug für diesen gebührenlosen Zugang zu redaktionellen Inhalten dürfen meine Daten im Sinne dieser Einwilligung für die hier genannten Zwecke verwendet werden. Dies gilt nicht für den Datenabgleich zu Marketingzwecken.
Recht auf Widerruf
Mir ist bewusst, dass ich diese Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen kann. Durch meinen Widerruf wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund meiner Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt. Um meinen Widerruf zu erklären, kann ich als eine Möglichkeit das unter https://contact.vogel.de abrufbare Kontaktformular nutzen. Sofern ich einzelne von mir abonnierte Newsletter nicht mehr erhalten möchte, kann ich darüber hinaus auch den am Ende eines Newsletters eingebundenen Abmeldelink anklicken. Weitere Informationen zu meinem Widerrufsrecht und dessen Ausübung sowie zu den Folgen meines Widerrufs finde ich in der Datenschutzerklärung, Abschnitt Redaktionelle Newsletter.
Dieser Beitrag ist ursprünglich auf unserem Partnerportal DataCenter-Insider erschienen.