Industrie 4.0 Automobilindustrie: Daten sammeln allein genügt nicht
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‚Connected Cars‘ erzeugen bei großen Herstellern Daten im Zettabyte-Bereich. Doch auch bei der Entwicklung und Produktion fallen bereits erhebliche Datenmenge an. Wie diese Daten nicht nur Kosten verursachen, sondern neue Erlöse generieren und die Wirtschaftlichkeit steigern.
Selbst bei geringer Nutzung von ein paar Stunden pro Tag, so hat Intel herausgefunden, erzeugen vernetzte Fahrzeuge jeden Tag 4 TB an Daten. Dies wird schnell zu einer riesigen Datenmenge, die bei OEMs, die Millionen von Autos pro Jahr herstellen, in den Zettabyte-Bereich vordringt. Doch damit nicht genug, denn wertvolle Daten fallen bei OEMs nicht nur im ‚Connected Car‘ an, sondern bereits in der Entwicklung und bei der Produktion der Fahrzeuge.
Die Speicherung dieser Daten verursacht zunächst zusätzliche Kosten. Daher müssen sie End-2-End integriert, analysiert und genutzt werden: So geht es bei der Monetarisierung der Daten primär darum, zusätzliche Umsätze für die OEMs zu generieren (z.B. eigene Entertainment-Services im Fahrzeug). Viel häufiger werden die Daten genutzt, um interne Kosteneinsparungen zu erzielen. Dies reicht von Qualitätsanalysen einzelner Bauteile über die Vermeidung von Rückrufaktionen bis hin zu Prozessoptimierungen in der Produktion. Für alle Beteiligten an der Wertschöpfungskette der deutschen Automobilindustrie wird es entscheidend sein, den Mehrwert dieser und anderer Daten zu realisieren und auch unternehmensübergreifend zu nutzen, um die Transformation der Industrie maßgeblich mitzugestalten.
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