Automatisierung Automatisierung der besonderen Art
Sie schützt Hühner vor schlauen Füchsen, holt Spargel aus der Erde oder fliegt mit zum Mond: Automatisierung hat viele Facetten. Wir stellen einige außergewöhnliche vor.
Kleinere Losgrößen, kürzere Lebenszyklen und der Online-Handel stellen die Hersteller von verpackten Konsumgütern vor zahlreiche neue Herausforderungen. „Wir sind an einem Punkt angekommen, an dem herkömmliche Maschinen nicht mehr mit den Anforderungen der produzierenden Industrie und letztlich den Anforderungen der Konsumenten mithalten können“, sagt Wlady Martino, Branchenexperte für die Verpackungsindustrie bei B&R.
Verpackungsmaschinen sind in den vergangenen Jahren immer flexibler geworden, doch dies reicht für die neuen Anforderungen nicht mehr aus. Daher braucht es einen neuen Maschinentyp. Martino: „Wir nennen diesen neuen Typ die adaptive Maschine, weil sie sich einfach an das jeweils benötigte Produkt anpasst.“ Sie muss vier Kerneigenschaften aufweisen: Wirtschaftliche Produktion kleiner Losgrößen; Formatwechsel ohne Stillstandszeiten; die Fähigkeit, Produkte zu fertigen, die derzeit noch unbekannt sind; schnelle Marktverfügbarkeit für neue Produkte. Eine adaptive Maschine muss einen Formatwechsel auf Knopfdruck ermöglichen und im Idealfall unterschiedliche Produkte gleichzeitig fertigen können. Zur Umsetzung der adaptiven Maschine müssen bestehende und neue Technologien zu einer Gesamtlösung verschmelzen, im Wesentlichen Track-Systeme, Vision-Systeme, Roboter und Digitale Zwillinge.
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