Expertenbeitrag

 Igor Ilunin

Igor Ilunin

Head of IoT Practice bei DataArt

Autonomes Fahren
Auswirkungen von V2V- und V2I-Kommunikation

Von Igor Ilunin 3 min Lesedauer

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Mit der weltweiten Expansion des Internets der Dinge (IoT) bereitet sich die Automobilindustrie auf monumentale Veränderungen im Individualverkehr und ÖPNV vor. Nicht zuletzt für das Thema Verkehrssicherheit ergeben sich hier vielversprechende Möglichkeiten.

Technologieunternehmen und Fahrzeughersteller forcieren den kommunikativen Fortschritt und investieren in Fahrzeug-zu-Fahrzeug- (V2V) und Fahrzeug-zu-Infrastruktur- Technologien (V2I)(Bild:   / CC0)
Technologieunternehmen und Fahrzeughersteller forcieren den kommunikativen Fortschritt und investieren in Fahrzeug-zu-Fahrzeug- (V2V) und Fahrzeug-zu-Infrastruktur- Technologien (V2I)
(Bild: / CC0)

Schätzungen der amerikanischen National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) zufolge, würde eine bessere Fahrzeugkommunikation 80 % aller Unfälle auf Schnellstraßen verhindern. Technologieunternehmen und Fahrzeughersteller forcieren deshalb den kommunikativen Fortschritt und investieren in Fahrzeug-zu-Fahrzeug- (V2V) und Fahrzeug-zu-Infrastruktur- Technologien (V2I), um die Sicherheit und den Komfort im gesamten Straßenverkehr zu erhöhen. Auch Versicherungen sollten diese Entwicklungen zu nutzen wissen.

Kollisionsrückgang und Energieeffizienz

Die in den heutigen Autos vorhandenen Automatisierungssysteme verwenden in erster Linie Sensoren: Für eine sichere Fahrt ermöglichen es Ultraschall-, Radar- und Kameratechnologien den Fahrzeugen, Umgebungen zu betrachten und zu analysieren. Obwohl diese Lösungen äußerst wertvoll sind, besitzen Sensoren nur eine begrenzte Reichweite und verwalten versteckte Objekte und überraschende Bewegungen anderer Autos nicht immer effektiv. Die V2V-Technologie gewährt indes einen 360-Grad-Blick und erhöht die automobile Sicherheit, indem sie die Kommunikation und den Datenaustausch zwischen Fahrzeugen in Echtzeit realisiert. Obwohl noch nicht für das menschliche Auge sichtbar, können V2V-Systeme „um die Ecke schauen“ oder Autos in erheblicher Entfernung wahrnehmen und damit die Vorhersage zukünftiger Geschehnisse verbessern. Teilt zum Beispiel das vorausfahrende Fahrzeug einem schnell folgenden vor dem tatsächlichen Manöver mit, dass es kurz vor einem Spurwechsel steht, bedeutet das ein Plus an Sicherheit und Effizienz.

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