Stereolithographie (SLA)
Austauschbare Dornwerkzeuge dank additiver Fertigung

Von Martijn Vanloffelt* 4 min Lesedauer

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Mithilfe des SLA-Materials lassen sich austauschbare Dorne mit großer, komplexer Form anfertigen. Welche Eigenschaften genau gestalten die Technologie als so nützlich?

Externes Werkzeug mit montiertem austauschbarem Dorn (oben), und fertiges Kohlefaserteil (unten).(Bild:  3D Systems)
Externes Werkzeug mit montiertem austauschbarem Dorn (oben), und fertiges Kohlefaserteil (unten).
(Bild: 3D Systems)

In einer Welt, in der Effizienzsteigerung auf vielen Ebenen zunehmend an Bedeutung gewinnt – vom Energieverbrauch bis zur Materialauswahl in der Fertigung – werden immer häufiger Leichtbauwerkstoffe eingesetzt. Das gilt sowohl für Struktur- als auch für Funktionsbauteile. Kohlefaser ist einer dieser Leichtbauwerkstoffe. Zum einen zeichnet sich dieser durch seine Konstruktionsfestigkeit aus, die erreicht wird, indem die Faser-beziehungsweise Geweberichtung und die Matrixharze gezielt gesteuet wird. Kombiniert mit seinem Verhältnis von Festigkeit zu Gewicht ist Kohlefaser ein attraktives Material für Produktionsanwendungen. Früher wurden Kohlefaserverbundwerkstoffe überwiegend in High-End-Branchen wie der Luft- und Raumfahrt, dem Motorsport und Sportausrüstung eingesetzt. Da Produktionsverfahren zunehmend rationalisiert werden und man einen besseren Überblick über die Kostenfaktoren erhält, werden sie mittlerweile jedoch auch für Standardprodukte verwendet.

Komplexe, geschlossene Geometrien

Der Produktionsweg für einfache Teilegeometrien aus Kohlefaser ist natürlich erprobt, getestet und bekannt. Der Schwerpunkt liegt nun auf der Entwicklung von Produktionsabläufen für komplexere Teile wie Freiformrohre, welche eine ungerade Form aufweisen. Hierbei umschließt der Kohlenstoffteil das Umformwerkzeug oder den Dorn.

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