Cybersicherheit
Augmented Security: KI braucht die menschliche Intelligenz

Von Sebastian Human 7 min Lesedauer

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Der Einsatz von KI in der Security ist verführerisch und schwer in Mode, doch die Begeisterung trägt bisweilen arglose Züge. Denn auch KI lässt sich täuschen, wird sie nicht abgesichert und durch menschliche Intelligenz überwacht.

Angesichts immer neuer Bedrohungslagen kann eine wirksame Cybersecurity-Strategie nicht nur auf technischen Lösungen basieren.(Bild:  Vogel Communications Group)
Angesichts immer neuer Bedrohungslagen kann eine wirksame Cybersecurity-Strategie nicht nur auf technischen Lösungen basieren.
(Bild: Vogel Communications Group)

Der Fachkräftemangel in der IT ist nicht neu. Neu ist aber, dass immer mehr Unternehmen versuchen, diesen Mangel mit verheißungsvollen KI-basierten Security Lösungen zu kompensieren.

KI oder auch AI (Artificial Intelligence) ist einer der Buzzwords-besetzen Trends im Bereich Cybersecurity. Natürlich bietet eine Cybersecurity-Strategie mit KI-basierten Data Loss Prevention oder Data Leakage Protection (DLP) oder Intrusion Detection Systemen (IDS) und Netzwerküberwachung in Echtzeit Sicherheit für den Moment. Sie identifiziert Anomalien und liefert uns schnellere und vielleicht auch höherwertige Erkenntnisse über die Sicherheit von IT-Infrastrukturen, sie ermöglicht Echtzeitanalysen und schnelle kontextbasierte Informationsauswertung. Aber KI in DLP-Systemen und IDS ist derzeit lediglich eine Funktion, die IT-Fachkräfte bei Musterkennung und Auswertung großer Datenströme im Netzwerk unterstützt und Alarm auslöst, wenn ein Angriff stattfindet. Das beschreibt auch der Begriff Augmented Cybersecurity.