Extended Reality
Augmented Reality verleiht Sportwagen Flügel

Ein Gastbeitrag von Florian Haspinger* 3 min Lesedauer

Vier Münchner Studenten wollen die Fahrleistung künftiger Sportwagen mit einem neuartigen Heckflügelsystem verbessern. In der Prototypenentwicklung setzen sie dabei auf Augmented Reality (AR). Hier geben sie einen Einblick in ihr Projekt.

Das Projektteam begann seine Arbeit mit gängigen CAD-Programmen, sah sich dann aber nach einer AR-Lösung um, was für ein besseres räumliches Verständnis des gesamten Moduls sorgen sollte.(Bild:  Eaglewing)
Das Projektteam begann seine Arbeit mit gängigen CAD-Programmen, sah sich dann aber nach einer AR-Lösung um, was für ein besseres räumliches Verständnis des gesamten Moduls sorgen sollte.
(Bild: Eaglewing)

Optimale Aerodynamik für höhere Geschwindigkeiten und eine bessere Kurvenlage. In der Automobilbranche sowie im Motorsport sind enorme Entwicklungsvorgänge notwendig, um einen Heckflügel möglichst effizient und effektiv zu gestalten. Statische, konventionelle Systeme bieten dabei kaum noch Verbesserungspotential.

Unter dem Projekt Eaglewing haben sich die vier Jungingenieure Andreas Weber, Christian Schlamp, Ali Taghizadegan und Johannes Schuhbauer zusammengeschlossen. Sie haben ein adaptives Heckflügelsystem für Hochleistungsfahrzeuge entwickelt. „Unser Ziel war es, einen Heckflügel mit spürbarem Einfluss auf das Fahrzeugverhalten zu entwickeln, welcher durch seine Anpassungsfähigkeit die optimale Einstellung von Abtriebskräften in jeder auftretenden Fahrsituation darstellbar macht“, erzählt Andreas Weber, Leiter des Projekts.