Überblick
Auftragsfertigung für Automotiv

Von Gerald Scheffels 6 min Lesedauer

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Zwar haben Autohersteller und Zulieferer eigne Kompetenzen in Sachen Additiver Fertigung aufgebaut, aber nach wie vor sind Auftragsfertiger wichtige Partner. Wir geben einen Überblick über die Dienstleister.

Nach wie vor ein Klassiker der Additiven Fertigung für die Automobilindustrie sind Prototypenbauteile. (Bild:  Salt & Lemon Srl, Quickparts)
Nach wie vor ein Klassiker der Additiven Fertigung für die Automobilindustrie sind Prototypenbauteile.
(Bild: Salt & Lemon Srl, Quickparts)

Audi betreibt ein Metall-3D-Druckzentrum in Ingolstadt, BMW einen eigenen „Additive Manufacturing Campus“ mit 50 Anlagen und 80 Mitarbeitern in Oberschleißheim, und so könnt man die Liste von A und B vielleicht nicht bis Z, aber doch bis V wie Volkswagen (3D-Druck-Zentrum in Wolfsburg) fortsetzen. Automobilhersteller und -zulieferer nutzen intensiv die additiven Fertigungsverfahren – für Prototypen und Funktionsmustern, für Produktionswerkzeuge und -hilfen und auch für individualisierte Bauteile oder Kleinserienteile für Premiumbaureihen und den Rennsport.

Auch wenn die Autohersteller in die Eigenproduktion investieren, wird den Fertigungsdienstleistern für den 3D-Druck nicht die Arbeit ausgehen, denn das Marktvolumen wächst beständig. Und es gibt Dienstleister, die ihre Automotive-Kunden seit vielen Jahren begleiten. Ein kurzer und keineswegs vollständiger Überblick zeigt am Beispiel von sechs Anbietern die Bandbreite und das Leistungsvermögen – immer mit Blick auf die Automobilindustrie. Der Überblick zeigt auch, dass die Anbieter auf unterschiedliche Strategien und Geschäfts­modelle setzen.