SLS-Technologie Auf Mars-Mission

Quelle: Sintratec 1 min Lesedauer

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Für die European-Mars-Rover-Challenge in Polen bauten Studierende der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) einen funktionsfähigen Mars-Rover. Dieser entstand mit Hilfe von SLS-3D-Druck Teilen und belegte den 6. Platz von insgesamt 19 Teams.

„Der größte Vorteil der SLS-Technologie ist die unglaubliche Genauigkeit und Widerstandsfähigkeit der Bauteile“ erklärt Nadine Richard, Maschinenbau-Studentin an der FHNW.(Bild:  Sintratec AG)
„Der größte Vorteil der SLS-Technologie ist die unglaubliche Genauigkeit und Widerstandsfähigkeit der Bauteile“ erklärt Nadine Richard, Maschinenbau-Studentin an der FHNW.
(Bild: Sintratec AG)

Laut Pressemitteilung von Sintratec nahm das neunköpfige Team von Studierenden als erste Gruppe in der Geschichte der FHNW erfolgreich an der European-Rover-Challenge teil. Die Studierenden brauchten ein Jahr lang, um den Mars-Rover zu bauen. "Als Newcomer fühlten wir uns ein bisschen wie ein ‘Fisch auf dem Trockenen’, da uns die Erfahrung im Wettbewerb noch gänzlich fehlte", erklärt Nadine Richard, Maschinenbau-Studentin im 5. Semester. Ihre Aufgaben beinhalteten den Greifer, Deep Sampling und den Robotic-Arm.

Bauteile aus dem 3D Drucker

Der 3D-Druck war wichtiger Bestandteil bei der Entwicklung des Mars-Rovers. Richard weißt auf den Vorteil der Additiven Fertigung hin, die Komplexitäten bei Bauteilen erlaubt und mit verschiedenen Technologien und Materialien zurechtkommt. Laut Sintratec verwendete das Team den in der Fachhochschule zur Verfügung stehenden FDM-3D-Drucker für die Reifen und den Antennenmast. SLS wurde bei der Herstellung des Greifers als weitere 3D-Druck-Technologie eingesetzt. Sintratec selbst half, als es zur Frage der Stabilität kam. Diese musste mit Leichtigkeit verbunden werden, da Krafteinwirkungen aus allen Richtungen kamen und zudem der Schwerpunkt des Greifers weit außen liegt. Laut Nadine Richard erfüllte das gesponserte Bauteil diese Anforderungen. «Sintratec hat es uns ermöglicht, eine für uns neue Technologie in das Projekt einfließen zu lassen und stand uns immer beratend zur Seite. Aufgrund der unmittelbaren Nähe unserer Standorte konnten wir unsere Bauteile sogar selbst im Experience-Center abholen», resümiert Richard. Auch zukünftig will sie die Vorteile der SLS-Technologie in neuen Robotik-Projekten einsetzen.

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