Expertenbeitrag

 Julian Totzek-Hallhuber

Julian Totzek-Hallhuber

Solution Architect , Veracode

Industrial IT-Security
App Security: Riskante Altlasten in Anwendungen überwinden

Von Julian Totzek-Hallhuber 3 min Lesedauer

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Wer mehr ausgibt, als er einnimmt, schiebt schnell einen großen Schuldenberg vor sich her. Ähnlich verhält es sich in der IT-Sicherheit. Wer weniger Probleme löst, als neue entstehen, kann keine vollständige Sicherheit gewährleisten und bleibt angreifbar.

Aus kleinen Fehlern in Apps können ernsthafte Sicherheitslücken werden.(Bild:  gemeinfrei / Unsplash)
Aus kleinen Fehlern in Apps können ernsthafte Sicherheitslücken werden.
(Bild: gemeinfrei / Unsplash)

Zum zehnten Mal veröffentlichte Veracode dieses Jahr mit dem State of Software Security (SoSS) Report die branchenweit umfangreichste Studie zum Thema Anwendungssicherheit. Die Auswertung von über 85.000 Anwendungen in mehr als 2.300 Unternehmen kommt zu dem Schluss, dass Schwachstellenbehebung im Entwicklungsprozess ähnliche Priorität genießt wie die Optimierung der Funktionalität. Trotzdem ergeben sich langfristig Sicherheitsrisiken durch nicht behobene Schwachstellen.

Der Wettlauf mit alten und neuen Sicherheitslücken

Im ersten SoSS-Report von vor 10 Jahren lag die durchschnittliche Dauer, um Schwachstellen in Anwendungen zu beheben, bei 59 Tagen. 2019 hat sich dieser Zeitrahmen fast verdreifacht und ist auf 171 Tage angestiegen. Dies ist allerdings nur bedingt auf die heutige Komplexität von Anwendungen im Vergleich zu früheren Jahren zurückzuführen. Der Median liegt nämlich nach wie vor bei 59 Tagen. Das bedeutet, dass es einige wenige gravierende Fälle gibt, in den es mehrere hundert Tage dauerte, bis Schwachstellen behoben wurden – oder sie nach wie vor offen sind.

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