Cybersicherheit bei IoT-Geräten
Angriffe auf die Lieferkette und wie man sie abwehrt

Von Harry Zorn* 6 min Lesedauer

Vernetzte IoT-Geräte sind zwar praktisch, es gibt allerdings Sicherheitslücken innerhalb der Lieferkette. In einem aktuellen Bericht hat die US-Bundesbehörde NIST die Cyberrisiken innerhalb der Lieferkette eingeschätzt. Die Empfehlungen im Überblick.

Angriffe auf IoT-Geräte: Veraltete Software in der Firmware zählt zu den unbeabsichtigten Risiken in der Lieferkette.(Bild:  Gerd Altmann /  Pixabay)
Angriffe auf IoT-Geräte: Veraltete Software in der Firmware zählt zu den unbeabsichtigten Risiken in der Lieferkette.
(Bild: Gerd Altmann / Pixabay)

Die US-Bundesbehörde NIST (National Institute of Standards and Technology) hatte vor kurzem die endgültige Version seines Berichts 8276 unter dem Titel „Key Practices in Cyber Supply Chain Risk Management: Observations from Industry” [1] veröffentlicht. Der Report ist eine hilfreiche Zusammenfassung, wie das NIST die Cybersicherheitsrisiken innerhalb der Lieferkette einschätzt und dabei insbesondere die Rolle von Geräten des Internet of Things (IoT).

Risiken in der Lieferkette lassen sich in zwei Kategorien einteilen: Sicherheitslücken und Schwachstellen, die unbeabsichtigt entstanden sind, sowie direkte Angriffe. Zu den unbeabsichtigten Risiken zählt beispielsweise der Einbau veralteter Software in das Firmware-Image eines Geräts oder in die Software der zugehörigen Apps und Dienste. Gegen diese Risiken kann man einiges tun. Beispielsweise indem man seine Lieferanten sorgfältig auswählt, veraltete, überholte und anderweitig anfällige Software eliminiert oder ersetzt und die verbleibenden Risiken durch sichere Software-Konfigurationen, Überwachung und externe Schutzmaßnahmen (Firewalls) reduziert.