Kommentar Alles drahtlos, oder was?
Eine Scheindebatte erregt die Gemüter: Daten - und eines Tages auch Energie - würden in der Fabrik der Zukunft nur noch drahtlos übertragen. Sogenannte Experten sagen das Ende von Kabeln und Leitungen voraus; das ist Unsinn.
Eines vorweg: Eine Gegnerschaft beider Technologien gibt es nicht. Beide haben ihre Vor- und Nachteile und beide werden in den kommenden Jahren erhebliche Zuwächse verzeichnen.
Manchmal schauen mich Gesprächspartner ungläubig an, wenn ich optimistisch von der Zukunft des Kabelmarktes spreche. Auf Zukunftsforen gewinnt man den Eindruck, dass die Welt morgen ganz anders ist. Überall Flugtaxen, superintelligente Roboter, Linienverkehr zum Mars und vor allem: Die Welt wird vollkommen drahtlos. Den letzten Punk halte ich für Unsinn, zu den anderen will ich mich nicht äußern. Viele Technologien sind Theorie, bleiben Science-Fiction oder stecken noch in den Kinderschuhen. Zwischen Schlagzeilen über die Träume von Zukunftsforschern und dem machbaren technischen Fortschritt klafften schon immer große Lücken. Auch wenn es manche nicht wahrhaben wollen: Neue Technologien verdrängen nicht zwangsläufig alte, bewährte Technologien.
Melden Sie sich an oder registrieren Sie sich und lesen Sie weiter
Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, müssen Sie registriert sein. Die kostenlose Registrierung bietet Ihnen Zugang zu exklusiven Fachinformationen.
Sie haben bereits ein Konto? Hier einloggen