Expertenbeitrag

 Timo Sachse

Timo Sachse

Product Analyst EMEA, Axis Communications

Öffentlicher Raum
Akzeptanz von Smart-City-Technologien im „New Normal“

Von Timo Sachse 4 min Lesedauer

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Die Pandemie traf viele öffentliche Bereiche des Lebens, so auch das Zusammenleben in der Stadt und das Sicherheitsgefühl ihrer Bewohner. Entsprechende Technologie kann Städte dahingehend unterstützen, doch wie sieht es mit der Akzeptanz der Bürger aus?

Sogenannte Crowd-Management-Lösungen können in Städten für zusätzlichen Schutz der Bürgerinnen und Bürger sorgen und könnten zum wichtigen Bestandteil von Smart Cities werden, vorausgesetzt die Bevölkerung akzeptiert sie.(Bild:  gemeinfrei / Unsplash)
Sogenannte Crowd-Management-Lösungen können in Städten für zusätzlichen Schutz der Bürgerinnen und Bürger sorgen und könnten zum wichtigen Bestandteil von Smart Cities werden, vorausgesetzt die Bevölkerung akzeptiert sie.
(Bild: gemeinfrei / Unsplash)

Die Beobachtung und Leitung von Personenströmen ist zu einer zentralen Komponente für die Sicherheit in Städten geworden. Egal, ob auf frei zugänglichen Plätzen oder in öffentlichen Gebäuden, die verantwortlichen Stellen müssen stets einen Überblick über die aktuelle Situation haben. Videobasierte Crowd-Management-Lösungen messen Besucherströme, zählen Personen – und tragen auf diese Weise dazu bei, Ansammlungen zu vermeiden. Doch inwiefern akzeptiert die breite Bevölkerung solche Smart-City-Technologien bereits und wie stellen die Deutschen sich die Zukunft in der Stadt vor?

Laut einer Studie der UN lebt mehr als die Hälfte der Menschheit, nämlich 56,2 Prozent oder umgerechnet 3,5 Milliarden Menschen, derzeit in Städten. Diese Zahl wird Prognosen zufolge bis 2030 auf fünf Milliarden (60,4 Prozent) anwachsen. Diese Urbanisierung treibt die Einführung von Technologien in die städtische Infrastruktur voran. Doch welche Auswirkungen haben Smart-City-Technologien auf Menschen, die in Städten leben? Wie stehen die Personen diesen Technologien gegenüber?