Security mit Mehrwert
Aktualisierung der OT-Sicherheit erschließt ungenutzte Datenquellen

Ein Gastbeitrag von Ben-Frederik Ehlers* 5 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Es gibt immer zwei Seiten einer Medaille: Bei der oft mühsamen, aber dringend notwendigen Aktualisierung der OT-Sicherheit können beispielsweise neue Erkenntnisse aus den Datenquellen gewonnen werden. Es lohnt sich also, die Augen nach wertvollen Daten offen zu halten.

Um OT-Security und Konnektivität zu gewährleisten und die Transformation voranzutreiben, betrachten die Experten kritische Schwachstellen.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Um OT-Security und Konnektivität zu gewährleisten und die Transformation voranzutreiben, betrachten die Experten kritische Schwachstellen.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Operational Technology entwickelt sich in langsameren Zyklen. Viele OT-Steuerungssysteme wie Scada (Supervisory Control and Data Acquisition), PLC (Programmable Logic Controller) und DCS (Distributed Control Systems) laufen seit Jahren, wenn nicht sogar Jahrzehnten, einwandfrei. Gleichzeitig stehen OT-Systeme im Fokus von Digitalisierungsprozessen, seitdem 5G und Netzwerkrand-Technologien selbst für Industrie- und Versorgungsunternehmen genügend Konnektivität bereitstellen können. Es gibt jedoch einen signifikanten Faktor, der Unternehmen zurückhält: Viele ihrer Systeme haben inhärente, gut dokumentierte Sicherheitslücken, die sich nicht so leicht schließen lassen. Es scheint also keine gute Idee zu sein, diese Systeme dem Internet auszusetzen, da dies einen neuen Angriffsvektor schafft.

Kontrollen sind ein Muss

OT-Daten beschreiben, was tatsächlich in Fertigungsprozessen passiert. Sie sind der Treibstoff einer nachhaltigen digitalen Transformation. Ohne die Konvergenz von OT und IT gibt es keine Daten und damit keinen digitalen Wandel. Glücklicherweise stehen Möglichkeiten zur Verfügung, dieses Dilemma zu lösen und die wertvollen Daten in OT-Systemen sicher durch IT-Systeme analysieren zu lassen.