Factory Harmony
AIV-Robotik revolutioniert Mensch-Maschine-Kooperation bei BMW

Von M.A. Frauke Finus 6 min Lesedauer

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Der Automobilhersteller BMW optimiert die Effizienz im Materialhandling mithilfe mobiler LD-Roboter von Omron mit Conveyor-Aufsatz von cts. Dabei berechnen die Transportroboter die ideale Route selbstständig und bewegen sich frei im Raum.

Der Konzern wollte die LD-Roboter, bei BMW Mini STR – Mini-Smart-Transport-Robot – genannt, mit speziell angefertigtem Förderbandaufsatz auch in anderen Werken einsetzen können.(Bild:  Omron)
Der Konzern wollte die LD-Roboter, bei BMW Mini STR – Mini-Smart-Transport-Robot – genannt, mit speziell angefertigtem Förderbandaufsatz auch in anderen Werken einsetzen können.
(Bild: Omron)

Die Automobilherstellung ist seit jeher eng verbunden mit der Fließbandproduktion. Erst als Henry Ford ab 1913 in seinen Fabriken auf Fließbänder setzte, konnte das Auto seinen weltweiten Siegeszug als Massenprodukt antreten. Auch in den BMW-Werken ist ein Arbeitsalltag ohne Montagebänder nicht vorstellbar. Um Effizienz und Flexibilität zu steigern, Mitarbeiter zu entlasten und Arbeitsabläufe besser zu koppeln, setzt der Konzern auf innovative Transport- und Logistikkonzepte.

Hierzu gehören mobile LD-Roboter von Omron, die Material transportieren und mit einem besonders hohen Return on Investment (ROI) überzeugen. Diese Autonomous Intelligent Vehicles (AIVs) sind mit einem vom Systemintegrator cts GmbH entwickelten aktivem und höhenverstellbarem Lastaufnahmemittel, einem Conveyer-Aufsatz, ausgestattet. Das Zusammenspiel von Mitarbeitern und Transportrobotern bei BMW zeigt eindrücklich, wie sich „Factory Harmony“ in der Fabrik der Zukunft realisieren lässt.