Kommentar von Dominik Strauß, SAS DACH
AI und IoT 2020 – Zeit, die Versprechen einzulösen

Von Dominik Strauß* 5 min Lesedauer

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Die Themen Internet of Things und künstliche Intelligenz beherrschten 2019 die Schlagzeilen – quer durch alle Branchen und Gesellschaftsbereiche. 2020 sollen die Technologien endgültig in der Praxis zusammenarbeiten. Vorausgesetzt, Unternehmen verankern Analytics in ihren operativen Prozessen.

Vernetzte Geräte alleine werden zukünftig nicht mehr für einen Wettbewerbsvorteil ausreichen - KI-Anwendungen brauchen IoT-Daten und umgekehrt.(Bild:  gemeinfrei / Unsplash)
Vernetzte Geräte alleine werden zukünftig nicht mehr für einen Wettbewerbsvorteil ausreichen - KI-Anwendungen brauchen IoT-Daten und umgekehrt.
(Bild: gemeinfrei / Unsplash)

Immer mehr vernetzte Geräte und Daten alleine sind noch kein Garant für Innovation und Wettbewerbsvorteile. KI-Anwendungen brauchen IoT-Daten und umgekehrt, damit ein geschäftlicher Mehrwert aus den darin verborgenen Informationen entsteht. Der nächste Evolutionsschritt ist dieses Jahr die Zusammenführung beider Technologien. Aus KI (oder englisch: AI) und IoT wird AIoT (Artificial Intelligence of Things). Die am vernetzten Gerät erhobenen Daten werden durch den Einsatz von KI-basierter Analytics zur Basis für informierte Entscheidungen – und die Vorteile von IoT potenzieren sich mit KI.

Die Zeichen dafür stehen gut, wie Analysten bestätigen. Gartner prognostiziert, dass IoT-Projekte in Unternehmen bis 2022 zu mehr als 80 Prozent eine KI-Komponente haben werden. Und Forbes sagt, dass Unternehmen, die KI in Echtzeit auf IoT-Daten anwenden, unter anderem ihre Profitabilität signifikant steigern können – bis 2035 um bis zu 38 Prozent.