Künstliche Intelligenz
AI: Turbopower für die Produktion

Von Jürgen Schreier 4 min Lesedauer

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Produktionsturbo und hilfreiche Assistenz: So sieht man in der deutschen Industrie die Rolle der künstlichen Intelligenz (KI). Als potenziellen Jobkiller will man sie aber nicht wahrhaben. Das zeigt eine Untersuchung von Sopra Steria Consulting im Vorfeld der Hannover Messe 2017.

IBM Watson unterstützt als Security Advisor Unternehmen im Kampf für mehr Cybersicherheit.(Bild:  IBM)
IBM Watson unterstützt als Security Advisor Unternehmen im Kampf für mehr Cybersicherheit.
(Bild: IBM)

Die künstliche Intelligenz - kurz KI genannt - ist inzwischen weit über das Erprobungsstadium hinaus gediehen. Das illustriert unter anderem die KI-Lösung Watson von IBM. Sie steuert den elektrischen Minibus Olli des US-Unternehmens Local Motors nicht nur autonom durch den Verkehr, sondern lässt ihn auch mit den Passagieren plaudern. Dafür sorgen Watson IoT sowie Watson APIs wie Speech to Text, Natural Language Classifier, Entity Extraction und Text to Speech. Fragt ein Fahrgast beispielsweise „Gibt es ein gutes Restaurant in der Nähe?“, dann macht Olli Empfehlungen und steuert schnurstracks den ausgewählten Gourmettempel an.

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KI: Automotive-Sparte und Verarbeiter haben die Nase vorn

Doch nicht nur die Produkte selbst macht KI "smart", auch in der Produktion soll künstliche Intelligenz für einen Turboschub sorgen. Allein im Automotive-Sektor und in der verarbeiteten Industrie setzen sechs von zehn Unternehmen bei der Automatisierung ihrer Fertigungsprozesse auf KI, so ein Kernergebnis der Sopra-Steria-Studie. In beiden Branchen verspricht man sich davon schnellere Abläufe und damit spürbare Wettbewerbsvorteile. Als Jobkiller sehen die Entscheider die neuen Technologien derzeit nicht - besser: noch nicht. Mehr als 40 Prozent der befragten Entscheider möchten ihre Fachkräfte stärker durch Bots und digitale Assistenten unterstützen, aber keineswegs entlassen.

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