Smart Factory 5G, KI und Edge Computing vernetzen die Fabrik der Zukunft
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In den vernetzten Fabriken der Zukunft entstehen gewaltige Datenmengen. Die traditionelle IT-Infrastruktur ist mit deren Analyse überlastet und liefert keine Auswertungen in Echtzeit. Die Lösung liegt in einer Kombination aus Edge Computing, Künstlicher Intelligenz und 5G.
In der vernetzten Fabrik erledigen Maschinen ihre Aufgaben automatisiert. Neben der Effizienz ist es wichtig, dass die Anlagen sich schnell an neue Rahmenbedingungen anpassen und Erkenntnisse mit anderen Systemen der Produktionslinie teilen. Zum einen, weil der Ruf nach flexibler Fertigung in variablen Stückzahlen in vielen Industriezweigen lauter wird. Zum anderen, weil erst durch eine intelligente Verknüpfung und Auswertung aller gesammelten Daten sich Produktionsschritte perfekt aufeinander abstimmen, Arbeitsabläufe vereinfachen und Lieferketten optimieren lassen.
Bereits heute sind Industrieroboter für eine weitgehend automatisierte Produktion unverzichtbar. Sie schneiden und fräsen, löten und schweißen, lackieren und emaillieren, schleifen Oberflächen ab oder bringen Dichtmittel auf. In der Logistik setzen sie Produkte auf Paletten, verpacken und kommissionieren sie. Selbst im Qualitätsmanagement übernehmen sie wichtige Aufgaben – dort messen, prüfen und analysieren sie Ist- und Sollzustände. Besonderes Fingerspitzengefühl zeigen dabei die sogenannten Cobots. Der Begriff leitet sich ab von Collaborative Robots – Maschinen, die Hand in Hand mit dem Menschen zusammenarbeiten und so in einer immer schneller getakteten Arbeitsumgebung für einen deutlichen Zugewinn an Ergonomie, Präzision, Effizienz und Sicherheit sorgen. Mit diesen Eigenschaften spielen die Cobots in der Industrie 4.0 eine Schlüsselrolle: Immerhin können sie intelligent auf ihr Umfeld reagieren und treffen eigenständig Entscheidungen – zumindest soweit es ihre KI zulässt.
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