Industrielle Kommunikation
„5G ja, aber mit geblockten Frequenzbereichen für die Industrie“

Von Lisa Marie Waschbusch 3 min Lesedauer

Wenige Wochen ist die Entscheidung der Frequenzvergabe für den 5G-Mobilfunk nun her, doch der mediale Rummel um das Thema scheint nicht abzuebben. Braucht man 5G für die Industrie oder reichen nicht auch andere, traditionelle oder bewährte Kommunikationsverfahren? Auch auf der SPS IPC Drives 2018 in Nürnberg war das ein Thema.

2019 sollen die Frequenzen für den neuen Mobilfunkstandard vergeben werden.(Bild:   / CC0)
2019 sollen die Frequenzen für den neuen Mobilfunkstandard vergeben werden.
(Bild: / CC0)

Knapp seien die Frequenzen für 5G, daher versteigere man sie. Mit diesen Worten kündigte Jochen Hamann, Präsident der Bundesnetzagentur, im Mai 2018 das Vergabeverfahren für die 5G-Frequenzen an. Heute, mehr als sechs Monate später, stehen die Vergabebedingungen fest. Bezogen auf Industrie 4.0-Anwendungen sollen in einem gesonderten Antragsverfahren zusätzliche Frequenzen im Bereich von 3.700 MHz bis 3.800 MHz sowie 26 GHz für lokale Nutzungen nach der Auktion 2019 bereitgestellt werden.

Ein wichtiger Akteur für den industriellen Bereich ist der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie, kurz ZVEI. Der Verband habe sich intensiv für die Reservierung dieser Bereiche im industriellen Umfeld eingesetzt, sagt Roland Bent, Vorstandsmitglied im ZVEI-Fachverband Automation, auf der SPS IPC Drives und kommentiert damit die vor wenigen Tagen getroffene Entscheidung der Bundesnetzagentur. Auf der Messe ist der ZVEI auch mit der globalen Initiative „5G Alliance for Connected Industries and Automation (5G-ACIA) “ vertreten. Denn dort, in einer Welt der Automatisierung, Sensorik und Konnektivität, darf auch die aktuelle 5G-Diskussion nicht fehlen.

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