Nachhaltigkeit 3D-gedruckte Möbel aus recycelten Rohstoffen

Von Tetra Pak 1 min Lesedauer

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Gemeinsam mit Tetra Pak entwickelt das niederländische Designunternehmen Aectual additiv gefertigte Produkte aus PolyAl für Innenräume. Ziel soll dabei eine nachhaltige 3D-Druck-Kreislaufproduktion sein.

Aectual fertigt aus Kartonabfällen per 3D-Druck Innendesign-Produkte wie etwa Stühle und Hocker an.(Bild:  Tetra Pak)
Aectual fertigt aus Kartonabfällen per 3D-Druck Innendesign-Produkte wie etwa Stühle und Hocker an.
(Bild: Tetra Pak)

Gestaltungs- und Baustoffe für den Innenraum aus recyceltem Karton: Diesen Ansatz verfolgt das Innenarchitekturunternehmen Aectual aus Amsterdam in dem neuen „Aectual x Tetra Pak“-Konzept. Dabei sollen Innenraumobjekte, die aus Polymeren und Aluminium bestehen, nachhaltig 3D-gedruckt werden. Das Projekt, zunächst auf der Mailänder Designwoche 2022 präsentiert, solle nun bei Tetra Pak umgesetzt werden.

Fliegengitter aus Verpackungsabfall

Das Playbook der beiden Unternehmen beinhalte zum Beispiel additiv gefertigte Hocker, Pflanzgefäße oder Fliegengitter. Ist ein Produkt nach längerer Nutzung nicht mehr zu gebrauchen, könne dies geschreddert und wieder neu verarbeitet werden. Dabei nutze Aectual das Ausgangsmaterial PolyAl, das als vielseitiger Werkstoff einige Vorteile mit sich bringen würde. Die tonartige Konsistenz sowie die kleinen Aluminiumpartikel würden dem Material eine angenehme Oberflächenstruktur und eine gewisse Tiefe verleihen.

Aectual verwende große Mengen an Kunststoffabfällen, die von Kunden wie Nike, Disney, Burberry und so weiter stammen würden. Bis zu 80 % CO2-Ausstoß könne mithilfe der additiven Fertigung eingespart werden, zusätzlich falle die Lagerhaltung von Endprodukten weg.

Massentaugliche Designs

Das Designunternehmen habe vor allem das Ziel, in großen Unternehmen zuverlässige Recyclingpartner zu finden, um letztlich individualisierbare Designs in großer Masse zu produzieren. Laut Hedwig Heinsman, Creative Director und Mitgründerin von Aectual, ist die Firma von dem großen Potenzial von PolyAl überzeugt und arbeite bereits mit einigen globalen Architekturbüros zusammen, um den Werkstoff als neuen Baustoff durchzusetzen.

Auch Sudhir Saseedharan, Director of Workplace Experience & Real Estate bei Tetra Pak, sehe in PolyAl eine mögliche Grundlage, eine dauerhafte Recyclinginfrastruktur aufzubauen.

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