Additive Bauindustrie
3D-gedruckte Hausmodule aus recyceltem Kunststoff vorbestellbar

Von Stefan Guggenberger 1 min Lesedauer

Der US-Start-up Azure recycelt Kunststoffe und druckt daraus Wohnmodule wie Büros oder Gästehäuser. Wie das Unternehmen bezugsfertige 3D-gedruckte Einheiten herstellten möchte, die gleichzeitig günstiger und nachhaltiger sind.

Ab 100.000 US-Dollar ist dieses Modul von Azure Printed Homes in den USA vorbestellbar.(Bild:  Azure Printed Homes)
Ab 100.000 US-Dollar ist dieses Modul von Azure Printed Homes in den USA vorbestellbar.
(Bild: Azure Printed Homes)

Azure Printed Homes aus Kalifornien wechselt in den Produktivmodus: In Los Angeles hat das Unternehmen eine 15.000 Quadratmeter große Fabrik eröffnet. In der Fabrik druckt ein speziell angefertigter 3D-Drucker Hausmodule auf Kundenwunsch. Die Spannweite reicht dabei vom Homeoffice, das ab etwa 24.000 US-Dollar verfügbar ist, bis zu größeren Einheiten, die als Gästehaus genutzt werden könnten und ab circa 100.000 US-Dollar erhältlich sind. Von anderen 3D-Bauunternehmen grenzt sich Azure vor allem durch das verwendete Material ab: Zum Einsatz kommen recycelten Materialien, vor allem Kunststoffe, anstelle von neuen Ressourcen.

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Nachhaltiger, schneller und günstiger?

"Der Bausektor ist der weltweit größte Verbraucher von Rohstoffen und für etwa 20 Prozent der gesamten Kohlenstoffemissionen der Welt verantwortlich", so Gene Eidelman, Mitgründer von Azure. "Unsere Verantwortung gegenüber unseren Kunden und zukünftigen Generationen besteht darin, die nachhaltigsten Methoden anzuwenden, die man sich vorstellen kann“, erklärt Eidelman weiter.

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