Tipps und Tricks
So gelingen stabilere 3D-Druckteile

Ein Gastbeitrag von Niko Mroncz 4 min Lesedauer

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Für Konstruktionsteile im 3D-Druck, die eine besondere Stabilität erfordern, gibt es einige wirkungsvolle Tricks. Drei gezielte Ansätze sorgen dafür, dass 3D-Teile noch fester und belastbarer werden – und das ohne zusätzliche Materialkosten oder lange Druckzeiten.

Für besonders stabile 3D-Druckteile sind Design, Materialwahl, Druckeinstellungen und Nachbearbeitung entscheidend. (Bild:  Xometry)
Für besonders stabile 3D-Druckteile sind Design, Materialwahl, Druckeinstellungen und Nachbearbeitung entscheidend.
(Bild: Xometry)

Mit dem 3D-Druck gelingen zwar generell recht stabile Kunststoff- und Metallteile. Es gibt aber Anwendungen, für die eine besonders hohe Festigkeit gefragt ist. Diese Eigenschaft wird vor allem durch Design und Materialwahl beeinflusst. Xometry Europe vermittelt täglich unzählige Produktionsaufträge in additiven Technologien. Aus dieser reichen Erfahrung haben wir Tricks und Kniffe zusammengestellt, mit denen sich Druckteile verstärken lassen. Man dreht dazu an drei Stellschrauben: Bauteilgeometrie, Drucker-Einstellungen, Nachbearbeitung.

Geometrie des Bauteils

Die Geometrie spielt eine entscheidende Rolle bei der Bestimmung der Festigkeit eines 3D-Drucks. Die Verwendung von Verrundungen und Fasen erhöht die mechanische Festigkeit von Kanten, Zwickel und Rippen wiederum bieten strukturelle Unterstützung.