Lebensmittelsicherer 3D-Druck
3D-Druck für den Einsatz bei Lebensmitteln: Worauf man achten muss

Ein Gastbeitrag von Susanne Frank 5 min Lesedauer

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Additive Fertigung hat das Zeug dazu, die Lebensmittelbranche zu revolutionieren. Unter Einhaltung spezifischer Richtlinien können Verpackungen und Utensilien risikolos hergestellt werden. Auf diese Weise ermöglicht der 3D-Druck schnellere Innovationen im Lebensmittelbereich.

Grundsätzlich gelten beim 3D-Druck die selben EU-Lebensmittelvorschriften.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Grundsätzlich gelten beim 3D-Druck die selben EU-Lebensmittelvorschriften.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Die additive Produktion kann in der Lebensmittelindustrie Produktinnovationen beschleunigen, weil sie Zeit und Kosten spart. Allerdings ist dabei der Sicherheitsaspekt von größter Bedeutung. Wer Produkte für den Kontakt mit Lebensmitteln herstellt, muss ganz besondere Anforderungen erfüllen. Grundsätzlich regelt das die EU-Verordnung 1935/2004, außerdem gibt es nationale Regeln. Sie sollen vor allem eines garantieren: Von Materialien und Gegenständen, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen, darf keine Gefahr für die Gesundheit ausgehen. Bislang zögern viele Unternehmen wegen dieser strengen Vorschriften, den 3D-Druck einzusetzen – auch wenn er ihnen deutliche Vorteile bringen könnte.

Die Produktionsplattform Xometry Europe vermittelt täglich Teile, die für den Lebensmittelbereich produziert werden. Aufgrund dieser Erfahrungen wurden geeignete Materialien und Nachbehandlungsmethoden zusammengestellt, mit denen der lebensmittelsichere 3D-Druck möglich ist. So lassen sich additiv Lebensmittelverpackungen, Küchen- und Kochutensilien oder sogar Ersatzteile für die Produktionsanlagen produzieren.