Interview 3DDruck Verband
3D-Druck braucht Öffentlichkeit

Von Jürgen Schreier 6 min Lesedauer

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Der Vorsitzende des Verbands 3DDruck e.V., Dr. Justus Bobke, verrät im Interview, warum die additive Fertigung politische Lobbyarbeit braucht. Denn der 3D-Druck ist viel mehr als „nur“ eine spannende Technologie in Zeiten des digitalen Wandels, verändert er doch ganze Wertschöpfungsketten.

Dr. Justus Bobke ist Vorsitzender des Verbands 3DDruck e.V. Der Verband möchte Sprachrohr aller Akteure in der Wertschöpfungskette additive Fertigung sein und ihnen die notwendige "Öffentlichkeit" verschaffen. (Bild:  Verband 3DDruck)
Dr. Justus Bobke ist Vorsitzender des Verbands 3DDruck e.V. Der Verband möchte Sprachrohr aller Akteure in der Wertschöpfungskette additive Fertigung sein und ihnen die notwendige "Öffentlichkeit" verschaffen.
(Bild: Verband 3DDruck)

Herr Dr. Bobke, von wem ging die Initiative zur Gründung des Verbands 3DDruck e.V. aus?

Gegründet wurde der Verband 3DDruck e.V. im April 2016. Es handelte sich damals im Prinzip um eine private Initiative. Wir sprechen manchmal davon, dass wir so etwas wie ein politisches Start-up sind. Die Personen, die den Verband damals gegründet haben, kennen sich seit Jahren gut und haben alle in irgendeiner Form zusammengearbeitet. Das war für uns wichtig, weil wir die Verbandsarbeit in der Anfangsphase – und in der befinden wir uns nach wie vor – ehrenamtlich machen. Man kann schlecht Menschen dazu motivieren, viel Zeit, Muße, Energie und Intelligenz zu investieren, wenn man nicht vorher diesen Charaktertest gemacht hat.