Additive Fertigung
3D-Druck aus der Cloud

Von Jürgen Schreier 3 min Lesedauer

Mit einer 3D-Print-Cloud will Baden-Württemberg die Herstellung von Prototypen in Forschung und Unternehmen erleichtern. Die Plattform bildet den Prozess von der Konstruktion bis hin zur Simulation der Bauteileigenschaften digital ab

Die Ford Motor Company testet in ihrem Forschungs- und Innovationszentrum in Dearborn ab sofort 3D-Druck-Technologie im großen Maßstab. Zum Einsatz kommen "Infinite Build 3D-Drucker" von Stratasys.(Bild:  obs/Ford-Werke GmbH)
Die Ford Motor Company testet in ihrem Forschungs- und Innovationszentrum in Dearborn ab sofort 3D-Druck-Technologie im großen Maßstab. Zum Einsatz kommen "Infinite Build 3D-Drucker" von Stratasys.
(Bild: obs/Ford-Werke GmbH)

Geringe Kosten, verkürzte Produktionszeiten, flexible und kundenindividuelle Produktion – das sind die Pluspunkte der additiven Fertigung. Im Vergleich zu bisherigen Technologien wie dem Kunststoffspritzguss oder der Metallzerspanung können im 3D-Druck selbst komplexe Bauteile schneller und (bei Bedarf) in geringen Stückzahlen günstig produzieren. Zudem ermöglichen sie, einzelne Eigenschaften bereits in der Planung zu verbessern.

Um die Kompetenzen Baden-Württembergs im in diesem Bereich zu bündeln, starten das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die Universität Stuttgart mit Unterstützung des Landes ein Pilotprojekt: eine 3D-Print-Cloud für die additive Fertigung.