Interview
3D-Druck als potenzielles Upcycling von Reststoffen

Aktualisiert am 02.11.2022 Das Gespräch führte Jule Hoher 4 min Lesedauer

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In einem Reallabor für nachhaltige Additive Fertigung in Sachsen werden Produkte aus recycelten Roh- und Reststoffen per 3D-Druck hergestellt. Doch wie genau funktioniert die Weiterverarbeitung und warum bietet sich der 3D-Druck so gut an?

Links und Rechts: Leif Micke und Prof. Henning Zeidler, Teil des Projektteams des Reallabors. In der Mitte: ein Pulverbett gefüllt mit Miscanthus-Pulver, in welches das Institutslogo des Instituts für Maschinenelemente, Konstruktion und Fertigung (IMKF) dreidimensional gedruckt wurde.(Bild:  TU Bergakademie Freiberg)
Links und Rechts: Leif Micke und Prof. Henning Zeidler, Teil des Projektteams des Reallabors. In der Mitte: ein Pulverbett gefüllt mit Miscanthus-Pulver, in welches das Institutslogo des Instituts für Maschinenelemente, Konstruktion und Fertigung (IMKF) dreidimensional gedruckt wurde.
(Bild: TU Bergakademie Freiberg)

Forschende an den Technischen Universitäten Freiberg, Chemnitz und Dresden wollen zusammen in einem neu gestarteten Projekt lokale Reststoffe additiv zu Werk- und Wertstücken weiterverarbeiten. In unserem Interview geben Prof. Henning Zeidler, Inhaber der Professur für Additive Fertigung an der TU Bergakademie Freiberg, und Leif Micke, ebenfalls Mitglied des Projektteams, gemeinsam Auskunft über die Hintergründe der Prozedur sowie den genauen Ablauf im Labor.