Thingiverse
3D-Druck - ein Tummelplatz für kreative Remixer

Von Jürgen Schreier 3 min Lesedauer

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In der 3D-Druck-Community herrscht ein reger Austausch in Sachen Kreativität: Rund die Hälfte aller Designs auf der offenen Plattform Thingiverse sind Abwandlungen oder Kombinationen von Ideen, die es schon vorher gab. Wie in der Musik-Szene spricht man hier von Remix.

Prof. Christoph Flath und Marco Wirth(Bild:  presse@uni-wuerzburg.de)
Prof. Christoph Flath und Marco Wirth
(Bild: presse@uni-wuerzburg.de)

Ob kunstvolle Kerzenhalter, filigrane Schmuckstücke oder exotische Blumentöpfe: Wer einen 3D-Drucker besitzt, kann auf relativ einfache Weise individuell gestaltete Objekte produzieren. Die dafür nötigen digitalen Druckvorlagen findet man im Internet – zum Beispiel auf der Webseite von Thingiverse. Dort trifft sich eine offene 3D-Druck-Online-Community mit mehr als zwei Millionen Nutzern.

Doch wie entstehen die Designs für den 3D-Druck, die auf Thingiverse zu finden sind? Das haben sich vier Wirtschaftswissenschaftler gefragt und untersuchten dazu, wie die Nutzer der Thingiverse-Plattform existierende Designs wiederverwenden und neue daraus entstehen lassen – ein Kreativitätsprozess, dessen Ergebnis als „Remix“ bezeichnet wird.