Trendbericht 2020: Das Jahr der Fahrzeugvernetzung
Anbieter zum Thema
Auf dem Weg zu neuen Business- und Servicemodellen spielt die Konnektivität für OEMs eine entscheidende Rolle. Drei Themen werden dabei sowohl im neuen Jahr als auch im kommenden Jahrzehnt besonders wichtig.
Mit den stetig steigenden Anforderungen im Hinblick auf das vernetzte Fahren wird eines immer klarer: Die etablierte Fahrzeugarchitektur stößt an ihre Grenzen. Bisher hat sie sich den steigenden Anforderungen angepasst, ist dabei jedoch immer komplexer und unflexibler geworden. Diese Entwicklung lässt sich gerade auch mit Blick auf das zukünftig vernetze und autonome Fahren nicht ewig fortsetzen.
Die Lösung liegt in der Aufteilung in mehrere Zonen – eine multizonale Fahrzeugarchitektur. Damit soll eine zonenweise Angliederung von sicherheitsrelevanten und für die Konnektivität wichtigen Steuergeräten sowie eine Leitung des Informationsflusses durch die Zonensegmente ermöglicht werden. Dabei wird das Fahrzeug in zwei bis sechs Bereiche geteilt, die jeweils mit einer zonalen Recheneinheit ausgestattet und durch ringförmig angelegte Kabel miteinander verbunden sind. So können Redundanzen geschaffen werden, die es dem Fahrzeug auch im Falle eines Fehlers erlauben, sicher zu agieren. Ein Computer in jeder einzelnen Zone des Fahrzeugs übernimmt dann die zoneninterne Datenverarbeitung und sorgt anschließend dafür, dass die relevanten Daten an den Hauptrechner übermittelt werden.
Melden Sie sich an oder registrieren Sie sich und lesen Sie weiter
Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, müssen Sie registriert sein. Die kostenlose Registrierung bietet Ihnen Zugang zu exklusiven Fachinformationen.
Sie haben bereits ein Konto? Hier einloggen