Trendbericht
2020: Das Jahr der Fahrzeugvernetzung

Von Alex Bormuth* 4 min Lesedauer

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Auf dem Weg zu neuen Business- und Servicemodellen spielt die Konnektivität für OEMs eine entscheidende Rolle. Drei Themen werden dabei sowohl im neuen Jahr als auch im kommenden Jahrzehnt besonders wichtig.

Das Thema Konnektivität gewinnt für die Industrie immer mehr an Wichtigkeit, vereint die Fahrzeugvernetzung doch verschiedenste Technologien, die zusammen die Zukunft des Autos bestimmen. (Bild:  gemeinfrei / Pexels)
Das Thema Konnektivität gewinnt für die Industrie immer mehr an Wichtigkeit, vereint die Fahrzeugvernetzung doch verschiedenste Technologien, die zusammen die Zukunft des Autos bestimmen.
(Bild: gemeinfrei / Pexels)

Mit den stetig steigenden Anforderungen im Hinblick auf das vernetzte Fahren wird eines immer klarer: Die etablierte Fahrzeugarchitektur stößt an ihre Grenzen. Bisher hat sie sich den steigenden Anforderungen angepasst, ist dabei jedoch immer komplexer und unflexibler geworden. Diese Entwicklung lässt sich gerade auch mit Blick auf das zukünftig vernetze und autonome Fahren nicht ewig fortsetzen.

Die Lösung liegt in der Aufteilung in mehrere Zonen – eine multizonale Fahrzeugarchitektur. Damit soll eine zonenweise Angliederung von sicherheitsrelevanten und für die Konnektivität wichtigen Steuergeräten sowie eine Leitung des Informationsflusses durch die Zonensegmente ermöglicht werden. Dabei wird das Fahrzeug in zwei bis sechs Bereiche geteilt, die jeweils mit einer zonalen Recheneinheit ausgestattet und durch ringförmig angelegte Kabel miteinander verbunden sind. So können Redundanzen geschaffen werden, die es dem Fahrzeug auch im Falle eines Fehlers erlauben, sicher zu agieren. Ein Computer in jeder einzelnen Zone des Fahrzeugs übernimmt dann die zoneninterne Datenverarbeitung und sorgt anschließend dafür, dass die relevanten Daten an den Hauptrechner übermittelt werden.