Robotik
12-Millionen-Förderung für Zukunftstechnologie in der Chirurgie

Von Dr. Angelika Jacobs* 3 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Ein individuell konfigurierbarer Roboter soll chirurgische Eingriffe revolutionieren und Erkrankten zahlreiche Vorteile bringen. Erste Schritte dorthin haben die Forschenden der Universität Basel bereits getan. Nun wird das Projekt mit weiteren zwölf Millionen Franken gefördert.

Eines der Ergebnisse der ersten Förderphase für das Miracle-Projekt: eine hochpräzise robotische Endoskospitze mit integrierter Laser-Knochensäge.(Bild:  Frank Brüderli)
Eines der Ergebnisse der ersten Förderphase für das Miracle-Projekt: eine hochpräzise robotische Endoskospitze mit integrierter Laser-Knochensäge.
(Bild: Frank Brüderli)

Das Ziel der Forschenden des Projektes „Miracle“ (Minimally Invasive Robot-Assisted Computer-guided LaserosteotomE) ist eine Transformation der Chirurgie. Diese soll noch genauer an die Bedürfnisse der jeweiligen Erkrankten angepasst werden. Dazu zählen unter anderem die Planung einer Operation in der virtuellen Realität (VR), mit einer intelligenten Lasersäge hochpräzise den Knochen schneiden und 3-D-gedruckte Bioimplantate wie etwa ein neues Kniegelenk minimal invasiv einsetzen.

Zwei Projektphasen zur Zielerreichung

In der ersten Projektphase stand die Entwicklung von Technologien im Fokus, die zukünftig in den OP-Sälen eingesetzt werden sollen. Die zweite Phase hat nun das Ziel, die einzelnen Systeme in einem modularen Roboter zu vereinen. Für diesen ist eine individuelle Konfiguration für den jeweiligen operativen Eingriff möglich, dazu umfasst der Roboter direkt OP-Lampen und einen OP-Tisch. Während dem Eingriff kann das chirurgische Fachpersonal das System dann über eine Konsole überwachen.

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung