Studie
10 Prognosen zur IT-Welt ab 2022

Von Stefan Guggenberger 4 min Lesedauer

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Die IT-Welt zeigt gerade in der COVID-19-Pandemie ihre Innovationskraft. Welche Entwicklungen in den kommenden Jahren zu erwarten sind, prognostiziert der IDC-Future-Scape-Bericht. So sollen sich Digital-First-Unternehmen durchsetzen und auf As-a-Service-Lösungen setzen.

Die digitale Transformation verlangt viel von Unternehmen. Laut dem Future-Scape-Bericht werden daher bis 2023 50 Prozent der größten Unternehmen die Hälfte ihrer Ausgaben in neue Hardware und Konnektivität verlagern.(Bild:  gemeinfrei // Unsplash)
Die digitale Transformation verlangt viel von Unternehmen. Laut dem Future-Scape-Bericht werden daher bis 2023 50 Prozent der größten Unternehmen die Hälfte ihrer Ausgaben in neue Hardware und Konnektivität verlagern.
(Bild: gemeinfrei // Unsplash)

Obwohl die COVID-19-Pandemie die Weltwirtschaft teilweise zu einem Stillstand gezwungen hat, verstetigte sich die Entwicklung hin zu einer Digital-First-Welt. Die digitale Transformation erreicht immer neue Gebiete und führt zu etlichen Innovationen. Im aktuellen Future-Scape-Bericht hält die IDC-Group fest, dass bis 2022 mehr als die Hälfte der Weltwirtschaft komplett digital funktioniert oder von der Digitalisierung beeinflusst sein wird, da die meisten Produkte und Dienstleistungen digital bereitgestellt werden oder eine digitale Ergänzung erfordern, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Ab 2024 sollen dann sogar mehr als mehr als die Hälfte aller Investitionen in Informations- und Kommunikationstechnologie (ITK) mit der digitalen Transformation verknüpft sein.

"Die Digitalisierung ist heute ein fester, aber dynamischer Bestandteil unserer Welt. Die IT- und Kommunikationsbranche selbst wird in den nächsten Jahren zu denen gehören, die sich am stärksten verändern“, erklärt Rick Villars, Vice President für Worldwide Research der IDC Group. Dazu ergänzt er, was die Entwicklungen für Unternehmen bedeuten: „CIOs müssen Beschaffungs-, Entwicklungs- und Serviceteams aufbauen, die sich an As-a-Service- und ergebnisorientierten Modellen zur Technikbereitstellung ausrichten. Die Hauptaufgabe von ITK-Anbietern besteht dagegen darin, Unternehmen dabei zu unterstützen, den Wert ihrer Daten zu steigern, sie zu verarbeiten, nutzen und zu teilen".